Der praktische Workshop rund um das Thema Plastik, welcher von UP – Umweltplattform organisiert wurde, stiess auf reges Interesse. Die Teilnehmenden brainstormten intensiv, wie das komplexe Thema Plastik konkret mit Projekten angegangen werden kann. Der Event wurde gemeinsam mit den zwei Partnern, der Hafebar und Region Solothurn im Wandel, realisiert.

Der Workshop „Einfach mehr #plastikfasten“ vom 19. Februar war ein Event, um konkrete Aktionen zu planen, wie in Zukunft, der Plastikverbrauch in Solothurn gesenkt werden kann. Rund 15 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben intensiv gebrainstormt und kreative Ideen ausgetauscht, wie das komplexe Thema Plastik angegangen werden kann. Der inspirierende Input von der Hafebar zeigte allen Teilnehmenden, wie Jede und Jeder in ihrem beruflichen oder auch persönlichen Umfeld, etwas bewegen und zu einem reduzierten Plastikverbrauch beitragen kann. Die Hafebar verfolgt konsequent das Ziel Plastik zu meiden, beispielsweise mit Alternativprodukten wie Strohhalmen aus echtem Stroh. Es entstanden verschiedene Projekte, inspiriert vom privaten wie beruflichen Umfeld, beispielsweise den Neuenschwander-Plastiksammelsack für den ganzen Wohnblock zu installieren oder Lieferanten mit dem Wunsch plastikfreie Verpackung zu kontaktieren. Als kleine Motivation können die Projekte nun beim Förderprogramm von Region Solothurn im Wandel eingereicht werden und eine Anschubförderung gewinnen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten in der Pause auch selbst Hand anlegen und lernen, wie einfach Bienenwachstücher selbst hergestellt werden können. Solche Tücher können die gängige Frischhaltefolie aus Plastik ersetzen. Dies stiess auf grosses Interesse und einige der Teilnehmenden waren auch gleich überzeugt, dass sie zu Hause noch Bienenwachstücher herstellen würden.

Der praktische Workshop wurde von UP – Umweltplattform realisiert. UP organsiert schweizweit Events rund um das Thema Suffizienz. Das Motto „weniger ist mehr“ prägt die Eventserie in Solothurn. Dies war der zweite Event, fünf weitere folgen in diesem Jahr. Als nächstes wird beispielsweise das Thema Kleider mit einer Kleidertauschbörse aufgegriffen. Eine Lokalgruppe von Freiwilligen realisiert dabei die Events.