Organisiert durch die Grünen Rüttenen entfernten rund zwanzig Freiwillige Abfall aus dem Verenabach oberhalb der Einsiedelei. Gleichzeitig erfuhren sie viel Interessantes über den Biber.

“Hoffentlich hat es genügend Abfall für alle”, lachte Yvonne Lüdi als sie die freiwilligen Helferinnen und Helfer für die Bachputzete instruierte. Die Sorge war unbegründet. Im Abschnitt zwischen dem Restaurant Einsiedelei und der Hauptstrasse fanden sich zahlreiche Dinge, die nicht in den Bach gehörten: Fahrradfelgen, Plastikfolien, Zaunstangen, Verpackungsmaterial, Flaschen, usw. Vieles wurde wohl nicht absichtlich im Bach entsorgt, sondern vom Hochwasser mitgerissen.

Während Plastikabfälle im Bach hauptsächlich ein ästhetisches Problem sind, stellen Eisenbestandteile mit scharfen Kanten für gewisse Tiere und eine ernsthafte Verletzungsgefahr dar. Das gilt insbesondere für den Biber, der sich vor kurzer Zeit auch in Rüttenen niedergelassen hat. Lüdi, die den Anlass im Namen der Grünen Rüttenen organisierte, vermittelte den Helferinnen und Helfern nebenbei viel Hintergrundwissen zu diesem geschützten Tier und seiner Lebensweise.

Zum Ausklang der ertragreichen Bachputzete trafen sich alle Helferinnen und Helfer zum Grillieren auf dem Schulhausplatz.