Ausstellung im NäijereHuus in Hersiwil

Iris Weber und Pedro Toth – sie wohnen in Grasswil, haben aber ein Atelier im Schulhaus auf der Oschwand - zeigen ihre Bilder und Kurt Roth (Langnau) in der Galerie und im Garten seine Skulpturen. Alle drei sind zum ersten Mal im NäijereHuus.

Die „Kunst“-Geschichte von Iris Weber nahm ihren Anfang in der Schulzeit. Zeichnen und Malen waren ihre Lieblingsfächer. 2004 meldete sie sich zu einem Schnupperkurs „Acrylmalen“. Seither besuchte sie an der Schule für Gestaltung und bei bekannten Künstlern immer wieder Fortbildungskurse. Ihre Neugierde, ihre Entdeckungs- und Experimentierlust treiben sie an, mit Stift und Pinsel in neue, innere Welten vorzudringen. In diesen Auseinandersetzungen – sie nennt es „austoben“ in Mixed Media Technik - entstanden Landschaften, Portraits und Blumenbilder, die jetzt ausgestellt sind.

Pedro Toth ist der Lebenspartner von Iris Weber. Ihr Eintauchen in die Welt der bildnerischen Kunst muss so verführerisch gewirkt haben, dass er sich mitziehen liess. So wagte er vor mehr als zehn Jahren ebenfalls den Schritt zur Acryl- und Ölmalerei. Die Auseinandersetzung mit den bildnerischen Mitteln öffnet ihm eine Welt der Ruhe und Inspiration. Er sucht nicht die Erkennbarkeit der „Models“, er konzentriert sich auf Ausdruck, Emotionen und Gesten. Mit Vorliebe malt er auch Tiere; ihren Ausdruck einzufangen, ist eine besondere Herausforderung.

Angefangen hatte Kurt Roth mit fein geschliffenen Figuren aus Obstbaumholz: Apfel, Kirsche, Zwetschge. Dann wagte er sich an roh gesägte, grössere Projekte. In dieser Ausstellung zeigt er einen Überblick über die Schaffenszeit der letzten zwölf Jahre, von den Blättern bis zu den Rätinnen und den Taubenskulpturen. Mit der Wahl des Holzes, gibt er seine Arbeiten bewusst der Vergänglichkeit preis. Dass er im Garten auch Feuerblumen zeigt, hat mit seiner Freude am Umgang mit „archaischen Materialien“ - Holz, Eisen und Feuer - zu tun.

Die Ausstellung dauert noch bis am Sonntag, den 07.06.2017

Öffnungszeiten der Galerie: Mi/Fr 18 – 20 Uhr, Sa/So 14 – 17 Uhr