Orientierungslauf

Erste Austragung der Red Bull Alpitude fand in Arosa statt

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v.l. Sabine Hauswirth, Judith Wyder, Anina Brunner

v.l. Sabine Hauswirth, Judith Wyder, Anina Brunner

Bei diesem abenteuerlichen Score-OL versuchten die Teilnehmer, in einer begrenzten Zeit auf zwei Höhenebenen mit zwei verschiedenen Karten möglichst viele Punkte zu sammeln.

Um keinen Punkteabzug zu riskieren, mussten sie spätestens nach 70 Minuten die Ziellinie im Dorf überquert haben. Die beiden Ebenen waren durch die Weisshornbahn miteinander verbunden. Im Gegensatz zum klassischen OL-Wettkampf war die Reihenfolge der mit zehn oder zwanzig Punkten dotierten Posten nicht vorgegeben. Nebst alpiner Lauferfahrung waren ein gutes Zeitmanagement und Taktik gefragt.

Nicht alle Athleten erwischten innert 17 Minuten nach dem Start die Kabine der Luftseilbahn. Sie hatten entweder die Distanzen bei ihrer Postenarbeit im Dorf unterschätzt oder zu hoch gepokert. Anina Brunner schaffte es als letzte Läuferin gerade noch rechtzeitig und fuhr mit der Bahn auf 2’013 Meter Höhe, während die Zeit weiterlief. Zuvor galt es, zwei Rolltreppen zur Talstation in Gegenrichtung zu erklimmen.

Eine besondere Herausforderung waren die Posten im Stall, im künstlichen Labyrinth, im See und am Heck eines fahrenden Jeeps sowie der Micro-OL mit falschen Posten. Schliesslich klassierte sich Anina Brunner hinter Judith Wyder und Sabine Hauswirth auf dem 3. Rang.

Ihre jüngere Schwester Rahela beendete das Rennen mit 30 Punkten weniger und wurde Fünfte. Sie hatte die Gondel zur Mittelstation verpasst, aber ihre Strategie erwies sich ebenfalls als erfolgreich. Dank schnellen Beinen und einer klugen Routenplanung im unteren Teil konnte auch sie fleissig punkten und den Anschluss zur Spitze halten.

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