Muri (AG)

Ersatzwahl für die Schulpflege Muri

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Kandidatin Seraina Herzberg

Kandidatin Seraina Herzberg

«Hearing» durch die bürgerlichen Ortsparteien

Unter der Federführung der SVP – Ortspartei, wurden die zwei Kandidaten für die anstehende Ersatzwahl der Schulpflege vom 19. Mai, zu einem «Hearing» eingeladen. Gerne hätte man dies im Rahmen eines öffentlichen Podiumsanlasses durchgeführt, um den Wählern eine unabhängige Meinungsbildung zu ermöglichen. Da sich aber nur die Kandidatin zur Teilnahme entschliessen konnte, wurde die kleine Form des «Hearings» gewählt. Von den bürgerlichen Parteien nahm diese Gelegenheit, die Kandidatin kennenzulernen -neben der SVP- eine Delegation der FDP – Ortspartei wahr.

Seraina Herzberg (40), verheiratet, Mutter dreier schulpflichtiger Kinder, stellte sich gerne den Fragen von Moderator und SVP – Ortsparteipräsident Roman Roth. Sie legte ihre Ansichten zum zeitgemässen Schulbetrieb und den Aufgaben, die die Schulpflege als exekutives Gremium wahrzunehmen habe, ungekünstelt offen.

Als gelernte Sozialarbeiterin ist sie es gewohnt, sich unterschiedlichen Themen zu stellen und / oder sich in diese einzuarbeiten. Durch die konzeptionelle Führung während des Aufbaus einer Kinderkrippe, weiss sie die Fäden in der Hand zu halten und auch verschiedene Anspruchshaltungen zu kanalisieren. Mit ihrem familienbegleitenden Studium der Rechtswissenschaften, bringt sie zudem auch einen Rucksack mit, der in diesem Gremium -je länger, je mehr- nicht unwichtig ist. Trotzdem findet sie es notwendig, nicht bei jedem auftretenden Problem gleich einen meist langwierigen Rechtsweg zu beschreiten, sondern den Ball, nach einer sauberen Auslegeordnung und dem Gespräch mit den Betroffenen zur Lösungsfindung, flachzuhalten.

Die Anwesenden hatten im Anschluss Gelegenheit, Seraina Herzberg verschiedene Fragen zu stellen. Hier kam auch zum Ausdruck, dass Seraina Herzberg mit den anstehenden, aktuellen Fragen des Schulwesens, wie zum Beispiel dem Lehrplan 21, vertraut ist -und auch eine Meinung dazu hat. Ebenfalls bekennt sie sich zu den christlich – abendländischen Werten und Umgangsformen, die in der Schweiz gelten. Verweigerung der Teilnahme beim Schwimmunterricht oder des Handschlags bei weiblichen Lehrpersonen, soll nicht toleriert werden.

Wir danken Seraina Herzberg dafür, dass sie diese Gelegenheit im Vorfeld der Wahl wahrgenommen und einen kompetenten Eindruck hinterlassen hat.

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