Kappel (SO)

Energiewende Ade!! Ein nicht nachvollziehbarer Entscheid der Baukommissin Kappel

megaphoneLeserbeitrag aus Kappel (SO)Kappel (SO)

Energiewende 2050 Ade!!

Ein nicht nachvollziehbarer Entscheid der Baukommission Kappel!

Gibt es heutzutage noch einen überzeugenden Grund ein Gesuch für eine Photovoltaikanlage abzulehnen? Wie sollen wir die Energiewende 2050 erreichen, wenn diese durch Behördenwillkür im Keim erstickt werden?  Soeben haben wir einen negativen Bescheid auf unser Gesuch eine Photovoltaikanlage auf den Neubau an der Unterdorfstrassen Kappel zu installieren, erhalten.

Vorgängige Abklärungen in Fachkreisen haben ergeben, dass Bund, Kanton und die Gemeindebehörden ihre Weichen gestellt hätten und die erneuerbare und ökologische Energiegewinnung begrüssen und unterstützen.

Obwohl die kantonale Denkmalpflege nichts einzuwenden hatte, in der Kernschutzzone von Kappel auf dem Dach des neu erstellten Mehrfamilienhauses eine Photovoltaikanlage zu installieren, schiebt die Baukommission von Kappel in ihrem Ablehnungsentscheid, die Denkmalpflege vor.

Kappel zeigt sich auf der Internetseite als offene Gemeinde, scheint jedoch noch weit davon entfernt zu sein, sich innovativ und zukunftsgerichtet zu zeigen.

Übrigens im Emmental wurde ein Bauernhaus (unter Denkmalschutz) mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Die Firma clevergie.ch gewann dafür sogar den schweizerischen Solarpreis und den europäischen Solarpreis für die solare Architektur. Es geht also!

Man kann sich fragen, ob man heutzutage überhaupt noch ein Gesuch für eine Photovoltaikanlage ablehnen darf! Gibt es objektive, nachvollziehbare Argumente dagegen?

Sicher ist, dass die Baukommission Kappel weder fortschrittlich und innovativ, noch zukunftsgerichtet und objektiv entschieden hat. Nein das Gegenteil ist der Fall: unprofessionell, kurzdenkend, kleinmütig, befangen, zaghaft oder sogar destruktiv und hinderlich.

Da es immer noch keine Selbstverständlichkeit ist, dass auf einem Neubau eine Photovoltaikanlage montiert wird (dies sollte eine Auflage sein) sollten doch wenigstens diejenigen die motiviert sind, nicht daran gehindert werden. Ist es nicht wünschenswert, wenn wir einen Beitrag an die Energiewende 2050 erbringen könnten?

Piero Costa, Theres Mühlebach Costa, Kappel

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