Lostorf

Eine etwas andere Jungbürgerfeier

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Jungbürgerfeier mal anders. Die Kultur-und Sportkommission und die OJALO (Offene Jugendarbeit Lostorf) wurden vom Gemeinderat beauftragt, der Jungbürgerfeier einen neuen Touch zu geben. Eine Projektgruppe mit Mitgliedern sowohl aus der Kommission, aus der OJaLo und aus dem Gemeinderat hat innerhalb eines Jahres ein Neukonzept für zukünftige Jungbürgerfeiern in Lostorf erarbeitet. Im Kalorienbömbeli wurde also ein 'World Café mit Apéro' veranstaltet. Auch die anschliessende Vereidigung nahm Gemeindepräsident Thomas Müller in der ungezwungenen Atmosphäre des Cafés im Zentrum von Lostorf vor. Die angehenden Jungbürger- und Jungbürgerinnen diskutierten in drei Gruppen über die Themen: "Wie tragen wir Sorge zu unseren öffentlichen Plätzen?", also eine Frage, die aktuell das ganze Dorf betrifft, wird doch im öffentlichen Raum in der Gemeinde immer wieder randaliert. Die zweite Diskussionsrunde drehte sich um das Stimm- und Wahlrecht ab 16 Jahren. Die Jungbürger- und Jungbürgerinnen sprachen sich übrigens gegen eine Herabsetzung des Stimmrechts aus.  In der dritten Gruppe wurden über 'Wünsche für die Gemeinde Lostorf' diskutiert. 

In einem ersten Teil wurde ein Open Brainstorming gemacht, es wurden Ideen gesammelt und Visionen aufgezeigt. Im zweiten Teil wurden die Vorschläge nach Wichtigkeit und nach Realisationsmöglichkeiten geordnet. Zuletzt wurden die Gruppenziele konkretisiert, Antworten auf die Fragen "Wie geht es weiter?" "Was kann konkret unternommen werden" zusammengefasst. 

"Die im Anschluss vereidigten Jungbürger- und Jungbürgerinnen beteiligten sich gut und kritisch denkend an den Diskussionen", so ein erstes Fazit der Präsidentin der Kultur-und Sportkommission, Els Dietschi. 

Anschliessend fuhren alle gemeinsam mit dem Bus nach Trimbach ins Bowlingcenter zum Abendessen und Bowlingspiel. 

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