Vom Verein Aktives Alter durfte die Ressortleiterin Elisabeth Spiegel 23 Mitglieder begrüssen. Herr Rolf Graf von der Kriminalprävention und Sicherheitsberatung von der Polizei Kanton Solothurn konnte für einen Vortrag über Einbruchschutz und Sicherheit im Alltag gewonnen werden.

Mit eindrücklichen Beispielen machte er auf die Tricks der Betrüger und den aktuellen Machenschaften aufmerksam: 

  • Wichtig: Die Notrufnummer der Polizei 117 oder 112. 
  • Falscher Polizist: Immer Dienst-Ausweis vor Haustüre verlangen und bei der Polizei sofort telefonisch nachfragen. 
  • Verschleiern einer Telefonnummer: Technisch ist es möglich, die Telefonnummer zu verschleiern, sodass auf dem Display des Empfängers eine bekannte Nummer oder Notrufnummer 117 erscheint. 
  • Der erweiterte Enkeltrick: Nach dem Telefonanruf meldet sich in einem zweiten Anruf ein angeblicher Polizist, dass sie einen Anruf eines möglichen Enkeltrick-Betrügers feststellen konnten. Danach kommt die Anfrage, ob sie bereit wären, als Lockvogel mitzuwirken, um den Betrüger auf frischer Tat zu ertappen. Bei der Geldübergabe würde dann die (angebliche) Polizei vor Ort sein.
  • Der Bankomat und Münztrick: Unbedingt Distanz zu einer unbekannten Person halten und auf mögliches Ablenkungsmanöver acht geben. 
  • Der Ablenkungstrick mit Schubsen: Auf Rolltreppen, im Bus, Bahn, etc. 
  • Der Einbruch: Erfolgt häufig auch am Tag und in dieser Jahreszeit bei Dämmerung in normaler Kleidung. 
  • Verhalten bei Einbruch: Sofortige Meldung an Polizei und nicht zuerst selbst nachschauen, weil damit Spuren (speziell DNA) vernichtet werden können. Bei einer Feststellung von Lärm im Objekt in der Nacht, Licht anschalten und verbal werden kann Einbrecher vertreiben. 
  • Prävention: Sicherheitsberatung kostenlos durch Polizei anfragen. Beim Verlassen stets alle Fenster und Türen schliessen. Radio einschalten sowie mit Licht über Zeitschaltuhren Anwesenheit signalisieren. Bewegungsmelder und/oder Mini-Fenster/-Türalarme installieren. Wenig Bargeld zu Hause lassen. Wertsachen und Bargeld bei Ferien nicht zu Hause deponieren.

Bei Verdacht sollte die Polizei lieber einmal zu viel als zu wenig benachrichtigt werden. Etwa wenn sich unbekannte Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten.

Vielfach können auch erstellte Fotos für die Polizei sehr hilfreich sein.

Ein Anruf über die Notrufnummer 117 oder 112 an die Alarmzentrale ist kostenlos.

Mit einem grossen Beifall wurde Herrn Graf für den spannenden und lehrreichen Vortrag gedankt.

Weitere Informationen und Hinweise auf www.skppsc.ch oder www.telefonbetrug.ch.

VON PAUL DÜRRENBERGER