Ein Mosaikstein im Getriebe der Gemeinde Schönenwerd

Die Kindertagesstätte Mosaik lud zu einem Tag der offenen Tür und gleichzeitig zur offiziellen Eröffnung am neuen Standort an der Schulstrasse 1 im Gebäude der ehemaligen Schenker Maschinenfabrik. Beim letzten Besuch Ende Mai 2015 präsentierte sich kurz vor dem Umzug an die neue Bleibe der von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Raum als Baustelle. Da wurden noch Sockelleisten montiert, der Betonboden war teilweise von Sägemehl bedeckt und Werkzeug und Fräse standen noch mitten im Raum. Eine Ahnung, dass hier einmal Kinder betreut werden könnten, war die farbliche Gestaltung.

Freundlicher Endausbau

Am Tag der offenen Tür vom Samstag, 22. August 2015, präsentierte sich dem staunenden Besucher ein freundlicher Raum, der sympathisch möbliert ist. Ein «Wohnzimmer» mit Polstergruppe, Spielzimmer für die Kinder und Ruheräume sind mit Tüchern dekoriert, welche die Zeugen einer ehemaligen Fabrikhalle gekonnt verbergen. Auch der Bodenbelag, welcher auf den Betonboden aufgebracht worden ist, trägt zur Wohnlichkeit bei. Der ganze grosse Raum erhält durch die frische Farbgebung und die kindgerechte, sympathische Möblierung eine frische Ausstrahlung, die zum Verweilen einlädt. Eine grosse Küche mit Essecke sorgt für die Ernährung der Kinder und der Betreuerinnen. Alles ist also für die Betreuung der Kinder bestens eingerichtet. Eltern können ihre Kinder bedenkenlos dem Team des «Mosaik» anvertrauen.

Würdigung durch Gemeindepräsident Peter Hodel

In seiner Ansprache verglich Gemeindepräsident Peter Hodel die Kita «Mosaik» mit einem Mosaikstein im Rahmen eines grösseren Ganzen. Diese Einrichtung stelle die Verbindung zwischen Familie und Schule sicher. Natürlich habe der Verein «Mosaik» seit seiner Gründung im Jahr 2011 nach einem euphorischen Start auch Phasen der Ernüchterung durchgemacht. Aber die Verantwortlichen hätten an der Idee festgehalten, was zum heutigen Erfolg geführt habe. Eine Kindertagesstätte sei auch ein Standortvorteil für die Gemeinde, wenn auch der Gemeinderat seinerzeit um die Einführung gerungen habe. Aber dank der Vereinspräsidentin Käthi Walde, die an die Zukunft des Mosaiks glaubte, habe man bis heute durchgehalten. Man könne sie sicher als «Mutter der Kita» bezeichnen.

Käthi Walde dankt für die ehrenamtliche Arbeit

Nachdem der Auszug aus dem Haus der ehemaligen Apotheke beschlossen war, stand man vor einer Aufgabe, die kaum zu bewältigen war. Die Umwandlung des von der Gemeinde Schönenwerd zu einem günstigen Zins zur Verfügung gestellten Raums, der noch die Züge der ehemaligen Bestimmung als Fabrikationsraum trug, war nur lösbar dank Helfern, die ihre Freizeit opferten, um aus dem Aschenputtel eine Prinzessin zu machen. Dies ist bestens gelungen, was den Mithelfern mit einem Präsent verdankt wurde.