Am Freitag, 25. Januar 2019, fand im Rössli-Saal in Balsthal, die 86. Generalversammlung der Kantonalen Feuerwehrinstruktorenvereinigung Solothurn statt. Präsident, André Winiger, durfte 69 Stimmberechtigte sowie weitere Gäste begrüssen.

In seinem Jahresbericht schreibt Winiger, dass 2018 ein arbeitsintensives Ausbildungsjahr war. Mit grossem Aufwand und etlichen Ausbildungsstunden hätten es die Instruktoren verstanden, die Vielfallt in der Ausbildung abzudecken. In der heutigen Zeit sei es nicht immer einfach, den Anforderungen, welche täglich auftauchen, gerecht zu werden. Auch nicht selbstverständlich sei, dass es immer wieder gelinge, Vakanzen auch kurzfristig zu füllen. Vor kurzem sei Winiger ein Text über die Grundlagen des Milizsystems begegnet. In diesem steht, dass es in der Schweiz eine tief verwurzelte Tradition gebe, öffentliche Aufgaben nebenberuflich auszuüben. Das schweizerische Milizsystem hat eine jahrhundertalte Tradition. Der Milizgedanke gehört zum eigentlichen Fundament der Eidgenossenschaft. So überrascht es auch nicht, dass an der GV der Feuerwehrinstruktorenvereinigung zwei Neu-Mitglieder begrüsst werden durften. Mit Christian Schluep von der Feuerwehr Lüsslingen-Nennigkofen und Michel Bader von der Feuerwehr Lommiswil durften zwei frisch ausgebildete Instruktoren ihr Diplom entgegen nehmen. Überreicht wurde es ihnen von Frau Regierungsrätin Brigit Wyss und Markus Grenacher, Feuerwehrinspektor. Per GV sind sie neu auch Mitglied der Feuerwehrinstruktorenvereinigung des Kantons Solothurn.

Die Traktanden, bei welchen es eine Abstimmung benötigte, wurden alle einstimmig angenommen. Michel Bader wurde neu als Ersatzrevisor gewählt und stösst so zum Team von Koni Jäggi und Stephan Grossenbacher. André Winiger hatte an diesem Abend nebst der Begrüssung von zwei neuen Kameraden auch die Aufgabe, drei Mitglieder aus der Instruktorenvereinigung zu verabschieden. Es waren dies: Stefan Hellbach, Luis Fonseca und René Fröhlicher. Alle drei haben das Instruktoren-Korps nach vielen, verdienstvollen Jahren, auf eigenen Wunsch verlassen. Sie haben nun die Möglichkeit, sich der Veteranen-Vereinigung anzuschliessen. Bei einer Mitgliedschaft dieser Vereinigung werden sie auch weiterhin an die Generalversammlungen eingeladen. Das Interesse an der Ausbildung im Feuerwehrwesen ist auch bei den Mitgliedern der Veteranen-Vereinigung noch immer vorhanden.

Text und Bilder: Daniel Kaspar, Medienschaffender BR