Solothurn

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

megaphoneaus SolothurnSolothurn

Der Coronavirus zeigt vieles auf. Auch, wie Politik die Grundrechte aushöhlt. Zum Glück hat unser Bundesrat nicht dieselben eklatanten Menschenrechtsverletzungen wie unsere Nachbarn beschlossen.

Man bedenke, wir leben mitten in Europa.

Was macht Italien, Spanien und Frankreich? Es sperrt mündige, unschuldige Menschen zu Hause ein. Warum? Weil ein Virus grassiert.

Heiligt der Zweck wirklich die Mittel?

Ich sage ganz klar nein. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Immer. Die Menschenrechte wurden geschaffen, um in einem Kriegsfall die Menschen vor Willkür zu schützten. Und was passiert? Die Menschenrechte werden kurzerhand abgeschafft. Wegen Corona!

Ich mache mir sorgen. Sorgen nicht wegen Corona, sondern wegen der Menschen.

Eins ist klar, es ist Krieg. Krieg gegen Corona. Einen Feind, den wir freilich nicht sehen können, den wir nicht wirklich verstehen, dessen Natur es ist, sich zu vermehren und zu verbreiten.

Aber Krieg heiligt nicht die Mittel.

Darum sage ich:
Die Menschenrechte sind unantastbar. Besonders das Recht auf Freiheit, das Verbot von Folter und das Recht auf Freizügigkeit.

Ich persönlich finde, wenn man in einer kleinen Wohnung über Wochen eingesperrt ist, seine Freunde nicht mehr sehen darf, dann kommt dies einem Gefängnis schon sehr nahe. Nur haben all diese Menschen kein Verbrechen verübt, werden also einfach eingesperrt, vollkommen willkürlich. Dies muss für die Staatsführer und die ausführenden Organe Konsequenzen haben.

Denn die Würde des Menschen ist unantastbar!

Ich danke unserem Bundesrat, dass er diese Würde respektiert und bitte dafür, dass er diese letzte rote Linie niemals überschreiten mag, denn eins ist klar: Ich werde mich immer für die Menschenrechte einsetzen, für unsere Menschenrechte!

Sandra Lia Infanger

Meistgesehen

Artboard 1