Verkehrserziehung

„Lernen durch Erleben“ – so nennt die Polizei des Kantons Solothurn ihre Verkehrserziehung, welche an der KSU während drei Tagen durchgeführt wurde. Das Ziel war es, den Jugendlichen die Gefahren des Alltags auf der Strasse in eindrücklicher Weise näherzubringen. Jede Klasse wurde an drei verschiedenen Posten auf Situationen sensibilisiert, welche in ihrer Rolle als Fussgänger, Velo-, Mofa- oder Rollerfahrer häufig unterschätzt werden.

Wie nimmt ein Autofahrer einen Verkehrsteilnehmer wahr, der ohne Licht unterwegs ist? Wie gut schützt ein Helm? Was haben äussere Bedingungen wie Nässe, Eis und Laub für Einwirkungen auf den Bremsweg? Wie reagiert ein Fahrrad, wenn ich nur die Hinterradbremse betätige? Wie fühlt es sich an, in einem Auto zu sitzen, das eine Vollbremsung macht? Wie erlebt man im Gurtschlitten das Auffahren mit 12 km/h auf ein stehendes Hindernis? Was ist ein toter Winkel? In welchen Bereichen sollte ich mich neben einem Lastwagen auf keinen Fall aufhalten?

Durch diesen praxisnahen Unterricht, der die Schüler ermunterte aktiv mitzumachen, konnten viele Erfahrungen gesammelt oder wieder in Erinnerung gerufen werden. So erstaunt es nicht, dass es von allen Seiten durchwegs positive Rückmeldungen gegeben hat.

Michèle Huber