… uhrundzeit:

Wussten Sie, dass es in Welschenrohr ein Uhrenmuseum gibt?

Wussten Sie, dass Welschenrohr die grösste Anzahl an Uhrenmacher hatte? Nämlich mehr Uhrenmacher als Einwohner?

Wussten Sie was ein «Einschaler» macht? Oder was in der «Posage» passiert?

Wussten Sie, dass … nein, mehr erzähle ich nicht, das würde Ihrem Besuch dorthin vielleicht ein paar Überraschungen wegnehmen!

Auf die Empfehlung eines Mitglied unseres Vorstandes, die selber vor ein paar Jährchen in Welschenrohr (natürlich in einer Uhrenfabrik, der Rosetta) gearbeitet hatte, organisierten wir unseren Sommeranlass im Thal!

Als erste Überraschung fuhren mit dem öV dorthin, und da braucht es schon 3 Verkehrsmittel: Bus, Zug und Postauto. Damit haben wir aber auch gleich noch den Weissensteintunnel der BLS unterstützt und 32 Mehrfahrten generiert, damit er bleibt!

Die zweite Überraschung: auch wenn Engel reisen, weint manchmal der Himmel, aber zum Glück fanden wir ein offenes Tea Room statt dem geplanten Dorf Rundgang.

So gestärkt dann die dritte und grösste Überraschung: die Führung in der alten «Technos» Uhrenfabrik, die seit ein paar Jahren das Uhrenmusem «uhrundzeit» beherbergt. Von den Herren Allemann und Flury kann ich nur schwärmen: freundlich, humorvoll aber vor allem sachlich, fachgemäss und mit sehr viel Herzblut wurde uns erklärt, was in den letzten 250 Jahren in Welschenrohr abgegangen ist – nicht nur die Post! Eben, nicht zuviel erzählt, gehen Sie selber mal an einem Sonntag vorbei!

  • Staunen Sie, dass ein junger Uhrenmacher so viel Kenntnis, Know-how, Fachwissen über alte und neue Uhren hat!
  • Betrachten Sie die Sammlung verschiedener Uhren, die alle aus der Gegend kommen von Fabriken, die es leider seit einiger Zeit nicht mehr gibt (ausser einer, aber das lernen Sie dort auch!)
  • Bewundern Sie Zifferblätter, von Hand bemalt, emailliert, die so schön sind dass einem fast der Atem still steht!

Und alles produziert im Thal, im Kanton Solothurn, nur grad hinter dem Berg, wenn wir Derendinger nicht von Welschenrohr aus gesehen, hinter dem Berg wohnen!

Unsere Frauen genossen den Nachmittag offensichtlich, wir mussten sogar das Postauto eine Stunde später zurück nehmen, da die Zeit, mit und ohne Uhr, einfach im Flug verging! Den schönen Ausflug genossen wir mit einem griechischen Essen wieder (fast) zuhause im Restaurant Delphi, merci Paul!