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Freundschaft – Solidarität – Internationale Verständigung – ist das Motto des „International Innerwheel-Clubs“. „International Innerwheel“ ist die grösste eigenständige Frauen-Service-Organisation mit mehr als 100.000 Mitgliedern in 103 Ländern und setzt sich vor allem für die Rechte von Frauen und Kindern ein.

Gisela Spillmann (amtierende Präsidentin) und Uschi Maushart (Past-Präsidentin) haben den ihnen zur Verfügung stehenden Sozialbeitrag einem Hilfswerk gespendet, das besonders grosse Not lindert.

Die Spende in der Höhe von 8.000.00 Franken, die zusätzlich von privater Seite  auf 10.000.00 Franken erhöht wurde, ging an das Kinderheim Bambi in Caracas/Venezuela. 

In eindrücklicher Weise schilderten der Gründer des Heims, Dr. Rupert Spillmann, und seine Tochter Erika Spillmann bei einem persönlichen Besuch beim Innerwheel-Club Solothurn, in welch desolatem Zustand sich der Staat Venezuela heute befindet: das einst reichste Land Südamerikas und notabene das Land mit dem weltweit grössten Erdölvorkommen ist zum Armenhaus Südamerikas verkommen. 

Eine Frau, die mutig und engagiert hilft, ist Erika Spillmann, die das Kinderheim seit 20 Jahren leitet und sich uneigennützig für Kinder und Waisen einsetzt, um sie auf ein selbständiges Leben vorzubereiten. Die Spenden werden direkt zum Wohl der Kinder eingesetzt, da die Organisation auf einen übertriebenen Büroapparat verzichtet. 

Ohne Unterbruch werden wir mit Katastrophenmeldungen aus der ganzen Welt konfrontiert. Sie berühren, machen traurig und betroffen, gehen wieder vergessen, weil andere schlimme Nachrichten folgen.

Vergessen kann Erika Spillmann von Hogar Bambi nicht: tagtäglich ist sie direkt vor der Haustüre mit dem Elend konfrontiert und unermüdlich darum besorgt, das zu tun was sie kann: mit Hilfe von Spenden Kindern, einen besseren Start in s Leben zu bieten. 

Die Organisation „Hogar Bambi“ ist staatlich anerkannt und gilt als Vorzeigeprojekt. In den jetzigen unsicheren Zuständen ist sie nötiger denn je, besonders da wegen der präsidialen Machtkämpfe die Menschen auf der Strasse noch mehr als sonst vergessen gehen.

Text: Gisela Spillmann