Brugg

Das Kinderheim am Jugendfest 2019

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Aufgeregt und voller Vorfreude wartete ich auf den Beginn des Rutenzuges. Ich hatte schon viel vom Jugendfest gehört und durfte mir nun ein eigenes Bild machen.
Die Altstadt war eindrücklich dekoriert, angefangen von den Blumenarrangements, bis hin zur Verpflegung am Strassenrand.
Die Familienangehörigen der Kinder und Jugendlichen versammelten sich entlang der Umzugsroute und warteten gespannt auf den Start.

Punkt 8.45 Uhr läuteten die Glocken der Kirche den Rutenzug ein: Die Jugendmusikanten bildeten den Anfang, gefolgt von den nach Jahrgang sortierten Brugger Kindergärtlern und Schulkindern. Die Mädchen trugen elegante Kleider in den verschiedensten Farben, wobei jedoch die Farbe Weiss klar dominierte.
Die Jungs trugen vornehmlich weisses Hemd zu schwarzer Hose und ein hübsches kleines Blumengesteck in der Hemdtasche.
Es war ein sehr schönes und emotionales Erlebnis für mich, als die Kinderaugen strahlend, stolz und breit grinsend an uns vorbeizogen.
Einige Jungs trugen eine Rute mit sich, welche gemäss Überlieferung in früheren Zeiten der Züchtigung ungehorsamer Schüler diente. Diese Praxis wird heute zum Glück nicht mehr angewandt.
Der Zug der Schulgruppen wurde immer wieder durch Jugendmusikanten aufgelockert, welche auch den Abschluss des Zuges bildeten.

Nach dem Rutenzug begaben sich alle ins Schulhaus Freudenstein, wo die Morgenfeier stattfand. Die Festansprache wurde von Andrea Rauber Saxer, der Schweizer Botschafterin in Bosnien-Herzegowina gehalten. Darin bestärkte sie die Kinder, mutig und dankbar zu sein.

Ich hatte einen wundervollen Vormittag; dank der Initiatoren, welche mit viel Mühe und Arbeit für ein wunderschönes und bestens organsiertes Jungendfest gesorgt haben und dank all der Kinder die tatkräftig mitgeholfen haben,
Blumengestecke zu binden und ein eigenständiges Programm mit Hilfe ihrer Lehrpersonen aufzustellen. Danke euch allen.

Nicht nur die Kinder waren stolz mitzulaufen zu können, sondern auch ich, da ich miterleben durfte, wie unsere Oberstufenschüler und -Schülerinnen ihr letztes Schuljahr vollendet haben.

Manuela Badertscher, Praktikantin Aussenwohngruppe Orion

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