Schon zu der Zeit, als die Schulanlage Höchi in Baden-Dättwil eröffnet wurde, zeigte sich, dass der Pausenplatz für Rollstuhlfahrer nicht sehr gut zu erreichen ist und die Betroffenen vor große Probleme stellte. Die Fahrt über das Kopfsteinpflaster wurde von den Rollstuhlfahrern als sehr ungemütlich empfunden. Der Rollstuhl rumpelte teilweise sehr gefährlich über das Kopfsteinpflaster und drohte stecken zu bleiben und zeitweise sogar zu kippen. Die Verantwortlichen von zeka versuchten über einen längeren Zeitraum immer wieder in Gesprächen mit der Stadt Baden eine für alle Seiten vertretbare Lösung zu finden.

Und jetzt endlich ist diese Lösung gefunden worden und konnte auch dank der Unterstützung durch die Stadtcasino Baden AG umgesetzt werden. Auf dem Pausenplatz wurden zusätzlich zwei breite Fahrspuren neu angelegt. Diese wurden so stark abgeschliffen, dass sie eine glatte und angenehm zu befahrende Fläche bieten. So ist sie auch für einen Rollstuhlfahrer bequem und ohne Gefahr zu befahren.

Der Umbau des Pausenplatzes wurde erst durch die großzügige, finanzielle Unterstützung des Stadtcasinos Baden AG ermöglicht. Frau Rita Brühlmann von der Stadtcasino Baden AG erklärte, dass das soziale Engagement den Verantwortlichen der Stadtcasino Baden AG viel Freude bereitet und dass sie aus diesem Grunde die zeka (Zentren körperbehinderte Aargau) und auch die arwo (arbeiten und wohnen) Stiftung sehr gerne unterstützen. Die Stadcasino Baden AG unterstützt die zeka und auch die arwo schon seit Jahren mit großzügigen Spenden und hilft so beiden bei ihrer wertvollen Arbeit mit behinderten Menschen.

Rita Brühlmann ließ es sich dann nach der kleinen, festlichen Einweihungsfeier auch nicht nehmen, gleich einen Selbstversuch mit dem Rollstuhl zu starten, bei dem Sie sich von der Nützlichkeit der neuen, breiten Fahrspur überzeugen konnte. Auch die Menschen, die von der Umbaumaßnahme direkt betroffen sind und davon selbst profitieren, zeigten sich äußerst zufrieden. Frau Nicole von Moos leidet an Glasknochen und arbeitet bei zeka. Für sie sind die abgeschliffenen Fahrspuren eine sehr große Erleichterung. Sie braucht nun nicht mehr zu befürchten, dass sie irgendwo stecken bleibt oder mit dem Rollstuhl umkippt.

Der Weg vom Parkplatz ins Büro oder vom Schulhaus zum Wohnhaus Aargau ist für sie jetzt viel leichter zu bewältigen und sie kann ruhig ohne Rumpeln mit ihrem Rollstuhl über den neuen Weg rollen. Die neuen Fahrspuren stellen für alle behinderten Menschen, die die Strecke in einem Rollstuhl bewältigen müssen, eine deutliche Verbesserung dar und tragen erheblich zu Ihrer Lebensqualität bei.