Wie jedes Jahr taufen die Hubel-Meteorologen im Auftrag der Bürgergemeinde Lohn den „Baum des Jahres“. Zum Jubiläum „125 Jahre Douglasien im Lohner Wald“ war es dieses Jahr eine Douglasie (Pseudotsuga menziesii).

Die Baumtaufe dient dem Zweck, den verschiedenen Baumarten die nötige Aufmerksamkeit der Spaziergänger zukommen zu lassen, diese der Nutzung zu entziehen und den getauften Baum im Wachstum zu fördern. Mit der Taufe einer Douglasie wird dem heute ca. 10-jährigen Jungbaum also ein sehr langes Leben über Generationen hinaus zugesichert.

Baumpatin war Kathrin Furrer (Lüterkofen) und Baumpate Hans Peter Schläfli (Luterbach). Zu ihren Ehren wurde die Douglasie auf den Namen „Hans Kathrin“ am Lohnweg im Oberwald getauft. Bei dieser Gelegenheit wurde darauf hingewiesen, dass 1886 hat der damalige Lohner Förster Rudolf Stuber Douglasiensamen von Amerika mit nach Lohn gebracht und die gezogenen Jungpflanzen fünf Jahre später in den Lohner Wald gepflanzt hat. Nun sind diese Nadelbäume mittlerweile mindestens 125 Jahre alt geworden. Die Douglasien sind nicht nur bei der heimischen Bevölkerung als markante, schnellwachsende und immergrüne Nadelbäume anerkannt, sondern zudem weitherum als „Erkennungszeichen“ von Lohn-Ammannsegg zu sehen.