Wo es der Wildverbiss verunmöglicht, dass ausreichend junge Bäume der gewünschten Baumarten aufwachsen können, sind Forst und Jäger gefordert, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gut ist, wenn man diese im Dialog lösen kann. Genau um diese Zielsetzung zu erreichen, lud die Behörde der Bürgergemeinde Lohn eine Delegation der Jäger aus dem Revier 16 im Rahmen des Behördentreffens ein.

Einig waren sich die Vertreter von Wald und Jagd beim Anschauungsunterricht in den Waldungen der Bürgergemeinde Lohn, dass der Druck auf den Wald (und somit auch auf das Wild) stetig zunimmt. Nicht Forstverantwortliche und Jäger sind im Wald, sondern immer mehr auch Spaziergänger, Walker, Biker, OL-Läufer, Hündeler, Reiter, etc. Diese verursachen massive Störungen des Wildes. Denn oft fliehen die Rehe ob den Waldbesuchern ins Dickicht, also in die wenig übrig gebliebene Rückzugzonen des Waldes, und fressen dort, was sie gerade finden. Fazit: Es entsteht in solchen Waldpartien massiver Wildverbiss. Die  Waldbesucher tragen so – oft ohne darüber bewusst zu sein - indirekt zu Wildschäden bei. Kommt hinzu, dass der heutige Waldbau mehrheitlich naturnah und somit laubholzbezogen betrieben wird. Das ergibt mehr Deckung für das Wild und das wiederum erschwert dem Jäger den Abschuss.

Wo der Wildverbiss es verunmöglicht, dass ausreichend junge Bäume in den gewünschten Baumarten aufwachsen können, sind die Verantwortlichen des Waldes und Jäger des zuständigen Reviers gefordert, gemeinsam diese Problematik anzugehen. Und die wurde im Rahmen dieser Zusammenkunft auch diskutiert, sowie die Argumente beider Seiten angehört und auch schon gezielte Massnahmen eingeleitet.