Wenn man vom 1919 erstellten Kosthaus am Ende des Bally-Areals in Schönenwerd Richtung Süden dem Mittelweg folgt, trifft man gegenüber den Pfahlbauten links auf zwei Hänge- oder Trauerbuchen (Fagus sylvatica f. pendula). Neben der Blutbuche handelt es sich dabei um die bekannteste Form der Rotbuche. Wie bei der Trauerweide hängen bei diesem Baum die Äste nach unten. Die Parkbäume sind mehr als hundert Jahre alt, wenn man davon ausgeht, dass sie anlässlich der Erweiterung 1888–1890 gepflanzt worden waren. Eine dieser Buchen hat es kürzlich zerrissen. Der abzweigende Stamm ist direkt am Hauptstamm abgebrochen und auf die Wiese gestürzt. Es handelt sich um einen grossen Stamm, der eine gut sichtbare Wunde am Mutterbaum hinterliess. Der Park lebt, die alten Bäume sind offenbar geschwächt und können nicht «ewig» erhalten bleiben. Mit Neupflanzungen wird aber das Erscheinungsbild des bekannten Parks erhalten.