14 Pilger und unser Chauffeur Urs machten sich frühmorgens auf den Weg nach Fribourg, um einen weiteren Teil des Jakobsweges durch die Schweiz in Angriff zu nehmen. Um 9 Uhr begaben wir uns zu Fuss auf die erste Etappe, ausgerüstet mit dem Pilgerstab. Schon bald übergab uns Bernadette Umbricht eine Jakobsmuschel. sie ist Symbol für die Pilger auf dem Weg zu St. Jakob in Santiago di Compostela und gehört zur Einstimmung wie das Gebet und die Meditation. Nun folgten wir dem Jakobswegweiser. In der Pfarrkirche in Villars-sur- Glâne gab es eine Einführung und den Reisesegen. Bei der St. Apollinebrücke, der Zisterzienserabtei in Hauterive und in Posieux machten wir Zwischenhalte und schöpften Kraft aus der Tiefe für den weiteren Weg, den Pilgerweg. Bis Grandneufe war die Welt wettermässig noch in Ordnung. Aber dann begleiteten uns intensive Regenschauer. Sie konnten jedoch keinen negativen Einfluss auf die gute Stimmung machen. Kurz vor 14 Uhr erreichten wir unser Etappenziel , die Wallfahrtskapelle in Posat.

Bernadette Umbricht, Seelsorgerin und Bernhard Harnickell, ref. Pfarrer, gaben ihr grosses Wissen über die besuchten Kapellen und Orte, sowie wertvolle Gedanken und Impulse für den Lebensweg an uns weiter. Wir konnten ein Stück Wohlbefinden und bereichernde Erlebnisse mit nach Hause nehmen.

Brigitte Melcher, Derendingen