Erlinsbach

Auf dem Holzweg am Lac de Joux

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SENIOREN-WANDERGRUPPE ERLINSBACH AG

AUF DEM HOLZWEG AM LAC DE JOUX

Vorneweg erst einmal ein herzliches Dankeschön an die drei Organisatoren dieser vergnüglichen und vielseitigen Wanderreise, Fritz, Bruno und Hansueli, in eine Region der Schweiz, die für uns eher etwas abseits liegt.

35 Senioren versammelten sich am 21. August um Viertel nach sieben beim Gleis 4 im Bahnhof Aarau, um sich auf den Holzweg an den Lac de Joux zu begeben. Dem wolkenverhangenen Jurasüdfuss entlang brachte uns der Schnellzug nach Yverdon. Mit verschiedenen Regionalbahnen erreichten wir über Cossonay und Le Day etwa um 10 Uhr Le Pont. Im Relais de la Truite gabs einen Znünihalt, bevor wir mit dem Bus nach Les Bioux oder nach La Golisse fuhren, um die unterschiedlich langen Wanderungen in Angriff zu nehmen.

Dem See entlang wanderten wir dann nach Le Rocheray. Der Weg führte dabei über weite Strecken auf einem «Holzweg», einem zirka 4 Kilometer langen Holzrost über das sumpfige Galände des Naturschutzgebietes Tete du Lac. So genossen wir das sonnige Wetter und die Nähe zur Natur.

In Le Rocheray bestiegen wir ein Ausflugsboot mit Jahrgang 1949. Die stürmische Bise peitschte das Wasser des Lac de Joux auf, sodass bei der Fahrt nach Le Pont einige ein paar Spritzer erwischten. Der «Kapitän» erzählte, dass im 19 Jahrhundert Eisblöcke aus dem gefrorenen See in die Brauereien bis nach Paris geliefert wurden.

Zurück im Relais de la Truite liessen wir uns vom Personal mit einem sehr schmackhaften Mittagessen verwöhnen. Dazu gehörten ein gemischter Salat, Rindsbraten an einer pikanten Pfeffersauce, Pommes mignonette, 6 verschiedene Gemüse und zum Dessert Mousse au chocolat. Diesmal reichte die Zeit noch gut für einen Espresso. Einzig beim Einkassieren liessen sich die Verantwortlichen etwas gar viel Zeit.

Ein absolutes Novum auf dieser Reise war das Gruppenbild mit allen Teilnehmern vor dem Bahnhofsgebäude. Willi, er wollte es so haben, und einem freundlichen jungen Herrn, der die Kamera bediente, sei Dank.

Die Rückreise lief ohne Zwischenfälle ab. Wir wechselten wieder etliche Male den Zug. Aber diesmal hatte das Umsteigen einen ganz positiven Nebeneffekt: Es bildeten sich immer wieder neue Zusammensetzungen in den Abteilen, sodass auf dieser Reise wahrscheinlich jeder einmal mit jedem ein kurzes Gespräch hatte.

Das haben wir der guten Organisation mit genügend Zeit zu verdanken. So konnten wir um 19.30 Uhr alle müde aber zufrieden aufs Perron im Bahnhof Aarau aussteigen, mit der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder etwas Ähnliches

zu erleben.

Bilder und Text:          KARI WINDISCH

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