Die Berner Kabarettistin Lisa Catena eröffnet am Freitag, 22. August, die zweite Hälfte der Saison 2014 im Kleintheater Alte Mühle in Attiswil. Am 12. September teilen sich die Liedermacher Christian Weiss und Reto Zeller die Bühne und am 19. September findet grosses Kleintheater statt: Brändli/Odermatt/Straumann spielen „jour fixe“  nach Erzählungen des Oltner Autors Alex Capus. An allen Abenden sind noch Plätze frei.

Mit drei Höhepunkten vor ausverkauften Rängen hatte die diesjährige Saison in der Alten Mühle im Mai und Juni begonnen:  Andreas Thiel, Franz Hohler und Helga Schneider, alle erstmals in Attiswil, zeigten sich nach ihren Auftritten  hoch erfreut über die Atmosphäre und die vielen Kontakte mit dem Publikum in den Räumen der Alten Mühle. Sandra Rupp Fischer, die das Kleintheater zusammen mit ihrem Mann Hansjörg A. Fischer leitet, ist überzeugt, dass dies auch den demnächst auftretenden Künstlern so ergehen wird: „Die persönliche Betreuung, in die auch unsere Kinder einbezogen sind, beginnt mit der Ankunft der Kunstschaffenden in unserem Haus an der Bergstrasse und endet fast immer mit einem gemeinsamen Höck mit Künstlern und Besuchern im Anschluss an die Vorstellung.“

Satire und Komik
Die Bernerin Lisa Catena, mit 15 Jahren Gitarristin in einer Punkband und danach Liedermacherin, hat die Satire und Komik entdeckt. 2012 gewann sie mit der Figur des naiven Hippiemädchens Luna das Kabarettcasting der Oltner Kabarett-Tage. Mit dem Förderpreis entstand das Programm „Wäutfriede“, das sie in Attiswil zeigt. Luna erklärt die Niederungen der Politik, plaudert über die Höhenflüge des Alltags, wird beinahe zur Nationalrätin gewählt, absolviert ein Büropraktikum und freut sich auf ein vermeintliches Treffen mit Jesus höchst persönlich.

Bekannte Liedermacher
Christian Weiss, der mit der Gruppe „Heinz de Specht“ bereits 2013 vor vollem Haus in der Alten Mühle aufgetreten ist, teilt sich diesmal einen Abend lang die Bühne mit Reto Zeller. Die beiden Liedermacher spielen und singen Lieder aus ihrem vielseitigen Repertoire – mal schräg, mal böse, mal traurig, mal glatt.

Grosses Kleintheater
Federleicht, witzig und voller Poesie – das ist „jour fixe, gespielt von Sandra Brändli, Susanne Odermatt und Rhaban Straumann.  Das Bühnenkonzentrat aus Kurzgeschichten des Oltner Autors Alex Capus begeistert das Publikum nach fast 100 Gastspielen immer noch.«Madame Alice» aus Capus’ ‚Mein Studium ferner Welten’ ist die Geschichte einer faszinierenden Frau, welche die Hindernisse des Glücks geschickt umschifft, um abseits der Norm Erfüllung zu finden. Sie lotet den Alltag aus nach den kleinen Glücksmomenten, die sie sich und anderen beschert. Die anderen, das sind eine Reihe von Herren, die sich regelmässig an ihrem «jour fixe» bei Madame Alice einfinden, um in den Genuss geschenkter Zeit zu kommen.                   ps

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