Die Gunzger Einachser-Rundfahrt ist zu einer kleinen Tradition geworden: Bereits zum fünften Mal konnte sie am Pfingstsamstag durchgeführt werden. Und es waren nicht nur Einachser, die teilnahmen, sondern auch alte Traktoren, teils mit Anhänger und montierten Sofas, Stühlen und Bänken, und sogar ein ehemaliger Flugzeug-Schlepper war mit von der Partie. Rund 30 Fahrzeuge nahmen am Rundkurs durchs Gäu teil – zumeist auf Nebenstrassen, um den Verkehr nicht allzu sehr zu behindern – mit einem Tankstopp für Mann und Maschine auf dem Areal der Familien Flury und Zeltner in Niederbuchsiten. Dabei hatte das eine oder andere Fahrzeug unterwegs mit technischen Problemen zu kämpfen, aber im Grossen und Ganzen verlief der Rundkurs bei besten äusseren Bedingungen ohne Zwischenfälle – und vor allem unfallfrei.

Begonnen hatte alles im Jahr 2014, als die Rundfahrt zum ersten Mal durchgeführt wurde. «Auf die Idee kam ich, weil viele Junge aus dem Dorf mit Aufbereiten von Einachsern anfingen. Ich sagte mir: Weshalb nicht einen Ausflug mit diesen Liebhaber-Sammelstücken durchführen», erzählt Organisator und Werkhof-Mitarbeiter Silvio Probst. Inzwischen ist die Rundfahrt «zu einer richtigen Institution geworden», wie Probst bekennt. Und eine Anmeldungs-Beschränkung habe er durchführen müssen, um den Charakter des Anlasses nicht zu gefährden.

Der Event fand, wie gewohnt, auf dem Hof der Familie Vreni und Bruno Fürst an der Mittelgäustrasse in Gunzgen bei gemütlichem Beisammensein, Wurst, Brot, Crêpes und Getränken seinen gelungenen Abschluss; rund 180 Gäste hatten sich eingefunden. Und Silvio Probst hält fest: «Ohne den Einsatz der zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre solch ein Anlass gar nicht durchführbar.»

                                                                                              Text und Bild: Beat Wyttenbach