Beim Einzug des Alterszentrums Suhrhard in den ersten Teil seines Neubaus, war schon ein großer Teil der Ausstattung dabei. Hier ging es vom Computer, über die Waschmaschine bis hin zum Wecker auf den Nachttisch. Unterstützung beim Umzug erhielt die Leitung, das Personal und die Bewohner von der Kompanie Schutz und Betreuung der Zivilschutzorganisation (ZSO) Aare Region.

Jeder Umzug ist mit viel Aufwand verbunden und das bedeutet insbesondere bei älteren Menschen eine sehr große Umstellung. Diese leben plötzlich in einer ungewohnten und neuen Umgebung. Teilweise ist es schwierig für die älteren Menschen neue elektrische Geräte zu bedienen (zum Beispiel das Telefon). Auch muss ein Fernseher komplett neu eingestellt, werden, damit alle Programme, die schon vorher vorhanden waren, wieder wie gewohnt zu finden sind. 

Besonders diese Gründe führten dazu, dass der Umzug des Alterszentrums in Suhrhard etwas ganz besonderes war. Die Hilfe von der ZSO bedeutete nicht nur, dass die verschiedensten Dinge der Bewohner und auch die Bewohner selbst von A nach B gebracht wurden. Die so genannten Zivilschützer waren nicht nur damit beschäftigt, dass der Umzug vom Alt- in den Neubau ohne Probleme vonstattenging. Gleichzeitig kümmerten sie sich um die älteren Herrschaften und verbrachten eine gemeinsame Zeit mit den Senioren. Während sie beim Einrichten der Zimmer mit den Möbeln halfen, versuchten sie mit diversen Mitteln (zum Beispiel Spielen oder dem Erzählen von Geschichten) auch den Bewohnern, den Umzug und das Verlassen des alten Heimes leichter zu machen. Somit konnten die Bewohner sich besser an ihr neues Zuhause gewöhnen, indem für sie eine Art der Vertrautheit geschaffen worden ist.

Eine ganze Woche hat der Umzug mit Hilfe der ZSO Aare Region gedauert, bis die 47 Bewohner in den ersten neuen Teil ihres neuen Heimes eintreten konnten. Laut der Geschäftsführerin des Alterszentrums Ursula Baumann ist es wichtig, dass die Bewohner sorgsam begleitet werden. Daher fand sie die Hilfe des Zivilschutzes inklusive deren Betreuung mehr als zufriedenstellend. Aktuell müssen 34 Senioren in einem Provisorium leben. Hierbei handelt es sich um einen Pavillon. Aber sobald das Alterszentrum komplett fertiggestellt worden ist, können noch 17 Plätze zusätzlich angeboten werden. 

Sofern es nach der Planung geht, sollen die Bauarbeiten im Sommer 2017 beendet sein. 
Die Zivilschutzorganisation unterstützte nicht nur in der einen Woche des Umzuges die Heimleitung und Bewohner. Auch vor und nach dieser Woche war die ZSO Aare Region noch vor Ort. In der ersten Woche unterstützten sie das Personal und die Heimleitung bei der optimalen Einrichtung der Arbeitsplätze der Angestellten. Sogar bei dem Aufbau der neuen Pflegestationen halfen die Zivilschützer mit. Das war aber noch lange nicht alles. Sie unterstützen beim Platzieren der Sessel für die Wohnbereiche und auch beim Planen und Verschieben wichtiger Bereiche (Wäscherei und Küche) des Zentrums mit Fachleuten. Diese beiden Bereiche befinden sich immer noch in einem provisorischen Gebäude, da diese erst im November im Neubau je nach definiertem Platz der Fachleute implementiert werden.

In der dritten Woche war es den Mitarbeitern der ZSO Aare Region ein wichtiges Anliegen, dass sie sich noch um die Bewohner kümmerten und diesen mit Rat und Tat zur Seite standen. Somit fielen die ganzen Veränderungen durch den Umzug den Bewohnern leichter.In den ersten Tagen war Kurt Widmer (Projektleiter des Umzuges und Organisator der Kartons und Kartonagen für Unternehmen & Privatpersonen) Ansprechpartner für das Personal des Seniorenzentrums und ebenso auch für die Zivilschützer. Er hat bestätigt, wie gut die Zusammenarbeit gelaufen ist und dass mit den Zivilschützern eine große Hilfe vorhanden gewesen ist.