Endingen

Als die Raben noch bunt waren

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„Ich konnte eine Menge lernen!“ Dies schreibt Fiona, eine von 31 Schülerinnen und Schülern der beiden dritten Primarklassen der Primarschule Endingen, nach zwei gelungenen Aufführungen am 23. Januar. Gezeigt wurde das Stück ‹Als die Raben noch bunt waren› nach einer Bilderbuch-Geschichte der Autorin Edith Schreiber-Wicke. Die bunten Vögel stehen darin, wo es um’s Zusammen-, Gleich- und Anders-Artig-Sein geht, durchaus stellvertretend für uns Menschen. Wenn jeder meint, er oder sie sei das einzig Wahre auf Erden (oder in der Schule), führt dies über kurz oder lang zu Problemen…
Für viele Kinder war es das erste Mal, dass Sie so ausdauernd und intensiv proben mussten und als Lohn schliesslich vor ganz vielen Zuschauern und Zuschauerinnen ihr Können zeigen durften. ‹Am Anfang waren alle noch sehr leise›, schreibt Leandra zu den Proben denn auch, ‹aber dann, irgendwann, war es sehr deutlich›, meint Kimi weiter.
‹Ich war sehr nervös›, berichtet Sophia von ihrer Befindlichkeit vor den Auftritten. ‹Vor dem Theater waren alle mega aufgeregt›, schlägt Tamina in die gleiche Bresche. Aber dies alles ist wie weggeblasen, wenn’s so ausgeht, wie Miro es beschreibt: ‹Wir bekamen einen riesigen Applaus!›. ‹Das Theater war cool!› und ‹es hat Spass gemacht!›, sind denn auch Leandro und Dorian derselben Meinung. Dies denkt sicherlich auch Ilan, obwohl er kritisch feststellt: ‹Es war streng›. Sulejman schliesslich schaut schon weiter: ‹Wir freuen uns auf das nächste mal!›.
Selbst wenn es von allen Beteiligten eine Menge Durchhaltewillen und Energie abverlangte, dürfen wir final feststellen: Das Theaterspiel war ein voller Erfolg, weil es Spass machte und weil alle kreativ und aktiv an vielen personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen gearbeitet haben! Eine bunte Blüte des Schul-Alltages!
(Erich Haller, Schulischer Heilpädagoge, Schule Endingen)

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