Niederbuchsiten

98. GV des Bienenzüchtervereins Gäu

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Fleissige Bienen am Flugbrett

Fleissige Bienen am Flugbrett

Anfangs April trafen sich 36 Mitglieder des Bienenzüchtervereins Gäu zur 98. GV in der Alten Post in Wolfwil. Der Präsident Roman Berger führte zügig durch die Sitzung. Mit Applaus konnten zwei Neumitglieder begrüsst werden. Leider wurde auch ein Austritt verzeichnet. Im Vorstand hat Johann von Arx nach 29 Jahren als Beisitzer demissioniert und Jürg Freudiger hat ebenfalls seinen Rücktritt bekannt gegeben. Ihre Arbeit wird mit Applaus verdankt.

Der Vorstand hat ein interessantes und ausführliches Jahresprogramm zusammengestellt. Der Präsident ruft die Anwesenden dazu auf, vollständig an den zwei Infoabenden zum Betriebskonzept und Varroakonzept teilzunehmen. Zudem weist er auf die monatlichen Treffen zum Erfahrungsaustausch im vereinseigenen Bienenhaus im Schlattbrunnen in Oberbuchsiten hin.

Aus dem Bericht des Betriebsprüfers erfuhren die Anwesenden, dass im gesamtschweizerischen Durchschnitt 2016 nur knapp 14 kg Honig pro Volk geerntet werden konnte. Das war der schlechteste Durchschnitt in den letzten neun Erhebungsjahren. Im Weiteren ermuntert er die Vereinsmitglieder, sich für das Goldsiegel zertifizieren zu lassen. Damit verpflichten sich die Imker für saubere, rückstandsfreie Qualität des Honigs, Hygiene und Sauberkeit sowie artgerechte Bienenhaltung.

Nach einem feinen Nachtessen hält Marianne Zeltner einen informativen Vortrag zum Thema „Primärkontrolle Bienen“. Die Bienen gehören zu den landwirtschaftlichen Nutztieren und für die Imker gelten somit die gleichen Gesetze wie für die Bauern. Die Referentin führt aus, dass bei einer sauberen und gewissenhaften Arbeitsweise im Bienenhaus und bei der Honigernte keine Probleme und kein administrativer Mehraufwand zu befürchten sind.

Ruth Zeltner-von Arx

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