Gerlafingen

35-Jahre-Dienstjubiläum bei der Roth Gerüste AG

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Pius Büttler feiert sein 35-Jahre-Dienstjubiläum.

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Pius Büttler feiert sein 35-Jahre-Dienstjubiläum.

Pius wurde am 19. August 1949 als drittältestes von zehn Kindern in Mümliswil im Kanton Solothurn geboren. Schon seit seiner frühesten Jugend hat er im Malergeschäft seines Vaters mitgearbeitet und hat das Handwerk vom Zuschauen oder wie er sagt „mit den Augen abschauen“ gelernt. Eine Lehre im eigentlichen Sinn hat er nie absolviert.

Dass er 1978 zu Roth Gerüste nach Gerlafingen kam hing mit einer Wohnungskündigung zusammen. Nachdem er eine Zeitlang tagsüber in einer Kunststoffverarbeitung und abends im elterlichen Malergeschäft gearbeitet und sich in der Zeit auch verheiratet hatte, wurde ihm und seiner Frau die Wohnung gekündigt. Trotz intensiver Suche fand sich kein neues Heim in Mümliswil. Deshalb musste er nicht lange überlegen, als ihm bei Roth Gerüste, damals noch in Zielebach, eine Stelle angeboten wurde.

Am 1. März 1978 hat er als Monteur angefangen und verstärkte das Team von rund zehn Mitarbeitern. „Damals gab es noch kein flächendeckendes Niederlassungsnetz und die ganze Schweiz wurde von Gerlafingen aus betreut. Was oft in 10-Stunden Arbeitstagen endete; ohne die Möglichkeit zur Überzeitvergütung“ wie er mit einem Schmunzeln hinzufügt. „Dafür war der Zusammenhalt unter den Leuten stark. Man konnte sich hundertprozentig auf einander verlassen“.

Sehr gerne denkt er an seine Zeit als Gerüstbauer zurück und weiss noch genau, dass seine erste Baustelle im Kloster St. Urban die Gerüstung des Innenhofes war. Sein erster Einsatz als Gruppenführer war auf der Baustelle Höngen, oberhalb von Balsthal im Kanton Solothurn. Pius erinnert sich noch gut an alle die Leute mit denen er zusammengearbeitet hat und ist stolz auf seine Menschenkenntnis, die ihn immer gut beraten hat. Die 14-tägige Einführung bei ihm sei bekannt – und zum Teil auch gefürchtet – gewesen. Weil er immer eine klare Linie gehabt und keine Halbheiten akzeptiert habe, sagt er. Dazu sei im Gerüstbau auch kein Platz. „Da geht es um Menschenleben und damit spielt man nicht“. Als Gruppenführer hat man eine Vorbildfunktion und muss seine Leute auf Gefahren hinweisen. Er selber ist einmal rund zwei Meter von einem Gerüst gestürzt und wurde dank Traggurt gestoppt.

Angesprochen auf Veränderungen im Gerüstbau über die letzten 35 Jahre nennt Pius spontan drei Elemente: Teamwork. Der Zusammenhalt unter den Leuten war früher stärker. Man traf sich regelmässig und unternahm ausserhalb der Arbeit gemeinsam etwas. Das Team stand im Vordergrund, nicht der Einzelne. Damit verknüpft ist auch die Motivation. Oft sind die Leute heute nicht mehr bereit, den extra Schritt zu gehen. Arbeitsvorbereitung. Gute Planung ist das A und O. Er hat auf jeder Baustelle Geländer ausgelegt, das Material berechnet und erst dann mit dem Aufbau begonnen. Damit konnte er gewährleisten, dass das notwendige Material vorrätig war. Sicherheit. Was früher zu wenig war ist heute manchmal zuviel. Gesunder Menschenverstand ist gefragt: damals wie heute.

Kurz nach seinem 60. Geburtstag zwang ihn eine langwierige und schmerzhafte Schulterverletzung - die er sich beim Spannen eines Spanngurtes zuzog - zu einer einjährigen Pause. Aufs Gerüstklettern muss er seither verzichten. Dafür kümmert er sich mit der gleichen Zuverlässigkeit um die Lagerbewirtschaftung der Niederlassung Solothurn. Pius ist verheiratet mit Verena und hat drei Kinder und fünf Enkel. Seine Freizeit verbringt er gerne im eigenen Garten oder beim Pauke spielen im Musikverein Gerlafingen. 2013 feiert er nämlich nicht nur 35 Jahre Roth Gerüste AG sondern auch 35 Jahre Musikverein Gerlafingen und wird als Eidg. Veteran geehrt.

Die Geschäftsleitung dankt für die langjährige Firmentreue und gratuliert im Namen der ganzen Belegschaft herzlich zum 35jährigen Jubiläum. Wir wünschen Pius weiterhin gute Gesundheit und alles Gute.

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