Mit einer kleinen Feier wurde am 1. November der von der Firma Wirth Gartenbau gespendete Birnbaum der Oeffentlichkeit vorgestellt.

Im Rahmen der oekumenischen Gedenkfeier in der reformierten Kirche Luterbach stellten die Pfarrer Rolf Weber und Thomas Faas eine Verbindung zwischen dem Glauben an die Auferstehung und dem Jahreslauf eines Fruchtbaumes dar. Dies geschah ausgehend von der Ballade „Herr von Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane. Herr von Ribbeck gibt, als er das eigene Sterben nahen fühlt, den Auftrag, ihm nach seinem Tode eine Birne in den Sarg zu legen. Drei Jahre nach seinem Tod wächst aus dessen Grab ein Birnbaum und verschenkt so weiter von den Birnen aus dem Ribbeckschen Gut.

Marc Wirth hatte sich bei einem Ortstermin für eine Neugestaltung des Friedhofs Luterbach im Frühling von dieser Geschichte sehr berührt gezeigt. In der Folge erklärte er, zum Anlass seines 25-jährigen Jubiläums der Pflege des Friedhofs, einen Birnbaum zu stiften. Im Rahmen der am 1. November erfolgten Feier dankte Urs Gaschen im Namen der Werkkommission Marc Wirth für die langjährige gute Zusammenarbeit. Jürg Nussbaumer, Vertreter des Gemeinderates, erwähnte, der Friedhof sei, wie der Name es sage, ein Ort des Friedens. Ein Friedhof sei aber auch die Visitenkarte einer Gemeinde. Und diese sei in all den Jahren eine gewesen, die man gerne vorgezeigt habe.