Sommerlager, ein magisches Wort - Waldhaus , ein magischer Ort

Kaum ist das letzte Wort  am Waldgottesdienst verstummt, so sind im Hinterkopf des Vorbereitungsteams bereits neue Ideen für das kommende Jahr  am Erblühen. Früh entstehen Ideen, Geschichten und Bastelarbeiten, welche die Kinder in den vier Tagen erleben und basteln dürfen.

 Am Montagmorgen versammeln sich ca. 100 Kinder auf dem Pausenhof der Schule Gretzenbach. Fleissig werden Namensschilder und farbige Tücher verteilt, die als Erkennungszeichen dienen sollen.

Plötzlich wird es still. Fünf Frauen aus dem Team erzählen in einer vorgespielten Theaterrolle kurze Szenen aus der Lagergeschichte Jona!

„Das hört sich spannend an“, sagen die Kinder und schon wandern sie Richtung Dössihoger. Der Weg  endet am  magischen Ort, beim Waldhaus, wo schon eine kleine Zeltstadt mit Lagerfeuer für die vielen neugierigen Kinder bereit steht.

Auch die überaus fleissige Küchencrew mit ihren Helfern findet man rund ums Waldhaus, irgendwelche Arbeiten verrichtend, was zu gewissen Zeiten sehr hektisch werden kann.                                Wenn die Glocke  ertönt, trifft man sich mit dem Notenblatt am Lagerfeuer, wo eine herzliche Begrüssung erfolgt und Lieder gesungen werden. Nach kurzen Instruktionen zum Tagesablauf wird jeweils ein Teil der Geschichte mit einer Bastelarbeit in Angriff genommen. Einige Kinder brauchen Unterstützung, ansonsten ist es eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre.

Workshops – wieder so ein magisches Wort. Die Zeltarbeit erledigt,  kann nun jeder, der Lust und Zeit hat, sich an den Workshops bemalen lassen, mit Steckenbrot den Bauch füllen, Specksteine kreieren, Haarbändeli eindrehen, Schild und Schwert basteln, Hütten bauen, Ballschleuder üben, Pfeilbogen schiessen, Büchsen werfen, Armbänder flechten, Geschicklichkeit mit Becher testen und dabei die Gemeinschaft geniessen. Die Workshops werden von den Sechstklässlern und Freiwilligen aus der Oberstufe unterhalten. Ohne die Unterstützung der Jugendlichen würde ein wichtiger Teil des Lagers fehlen.

Magenknurren macht sich breit, kein Wunder, es geht auf das Mittagessen zu.  Ausgerüstet mit dem Essgeschirr, einen Platz ergatternd, geht nach einem gesitteten „Speis und Trank“ Lied die Schlacht am Buffet los. Kein Wunder,  jeder will der Erste sein, denn das Essen ist die ganzen vier Tage eine wahre Gaumenfreude.

Montags und dienstags wird die grosse, zum Thema passende Arbeit in Angriff genommen.  Aus kleinen Gipsteilchen, einer Styroporkugel  und Farbe entsteht ein prächtiger Fisch, welchen die Kinder am letzten Tag ganz stolz nach Hause tragen dürfen. Der obligate CEVI Nachmittag, von fast allen Kindern heiss geliebt,  erfordert eine gute Kondition. Wie ein riesengrosser Bienenschwarm schwirren die JONAS und Jäger aus. Jäger und Gejagte flitzen unaufhörlich durchs Geäst. Ein gut organisiertes Spiel von der CEVI, das alljährlich zu den heimlichen Höhepunkten im Lager  zählt.

Die Gruppenspiele am letzten Tag mit vielen Höhepunkten geniessen die Kinder sichtlich. Der krönende Abschluss ist auch dieses Jahr die Paradedisziplin, das „ Fötzelen“. Schlussendlich ist der magische Ort wieder sauber und behält das Erlebte bei sich. So freut man sich garantiert auf das nächste Sommerlager. Ganz im Geheimen: es wird bestimmt wieder mega toll.                                                                                                                                                                            SB