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Petition gegen Syngenta: 30'000 Leute «wollen kein Gift in unserem Wasser»

Am Donnerstagmorgen statteten Personen verschiedener Berufsstände der Syngenta einen Besuch ab und überreichten eine Petition.

Elodie Kolb
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Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.
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Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.
Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.
Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.
Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.

Unterstützer des Vereins «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» auf dem Weg zur Petitionsübergabe an Syngenta in Basel am Donnerstag.

Georgios Kefalas / KEYSTONE

Die Imker, Wissenschaftlerinnen, Landwirte, Fischerinnen und Ärzte übergaben am Donnerstagmorgen der Syngenta eine Petition mit knapp 30'000 Unterschriften. Sie fordernd darin die Agrochemiefirma auf, ihre Beschwerde gegen das Verbot von Chlorothalonil zurückzuziehen, «denn wir wollen kein Gift in unserem Wasser», schreiben sie in einer Medienmitteilung. Darin fordern sie ausserdem dazu auf, die Pestizidinitiative, über die im Juni abgestimmt wird, anzunehmen.

In der Schweiz wurde das Mittel gegen Pilzbefall kürzlich verboten. Dagegen hat die Syngenta zu Beginn des letzten Jahres Beschwerde eingereicht.

Das Pestizid verunreinige weltweit die Trink- und Grundwasserquellen, schreiben die Verantwortlichen der Petition weiter. Die Syngenta dagegen bezieht sich auf das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Dessen Experten «haben im Dezember 2019 bestätigt, dass die jetzt thematisierten Abbauprodukte von Chlorothalonil ‹nicht relevant› seien und folglich keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben.»

Die Firma spricht von «einer völlig unnötigen Verunsicherung der Wasserversorger und Bevölkerung», denn mit den Stellungnahmen seit Januar 2020 widerspreche die Behörde den eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem vorgehenden Jahr. Dies sei der Grund für die Beschwerde der Syngenta, wie ein Mediensprecher schreibt.