Jubiläumsfeier
Lichtspektakel am Roche-Turm: Der Pharmakonzern plant für den Herbst eine grosse Jubiläumsfeier

Roche feiert dieses Jahr das 125-jährige Jubiläum. Zelebriert werden soll das Ereignis mit einer Grossveranstaltung Ende September ‒ sofern es die Pandemie zulässt.

Helena Krauser
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Die Aktion "Roche sagt danke"

Die Aktion "Roche sagt danke"

Bild: zvg

Dieses Jahr gibt es beim Pharmakonzern Roche etwas zu feiern. Das Unternehmen wird 125 Jahre alt. Das Firmenjubiläum wolle die Roche zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten feiern, so Mediensprecher Karsten Kleine. Am Hauptsitz des Unternehmens in Basel soll ein Grossteil der Feierlichkeiten stattfinden.

Aber auch Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind geplant: «Ein Ziel der Jubiläumsfeierlichkeiten ist es, die Öffentlichkeit in der Region einzubinden», so Kleine. Im Rahmen dessen sei auch eine sogenannte «Tower Light Projection» geplant. In der Woche des eigentlichen Geburtstags vom 1. Oktober 2021 wird an vier Abenden für jeweils zwei Stunden die Fassade des Bau 1 mit Bildern und Animationen bespielt.

Regionale Künstlerinnen und Künstler engagiert

Eine grosser Teil dieser Bilderwelt werde von Baslerinnen und Basler sowie von jungen Kunstschaffenden aus der Region gestaltet, so Kleine. Welche Veranstaltungen rund um die Lichtprojektionen stattfinden werden und wie der genaue Ablauf sein wird, kann er noch nicht sagen: «Darüber werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.» Was aber bereits klar ist: Die Veranstaltung wird kostenlos sein und jeweils zwischen 20 und 23 Uhr stattfinden.

Um die Projektion an der Süd-Fassade durchzuführen, werden am gegenüberliegenden Rheinufer, beim St.-Alban-Rheinweg zehn Container aufgestellt. Ein weiterer Projektionsstandort wird sich in der Allemannengasse im Kleinbasel befinden. Von dort aus wird die West-Fassade bespielt. Ausserdem sind Public-Viewings am Rheinufer und auf der Wettsteinbrücke vorgesehen. Die Veranstalter rechnen mit rund 5000 Besucherinnen und Besucher.

Roche plant mit positiver Hypothese

Ob eine so grosse Veranstaltung in Zeiten der Coronapandemie überhaupt stattfinden kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. «Wir werden die Entwicklungen und Empfehlung des Bundes zur Coronapandemie laufend evaluieren und die Situation immer wieder bewerten», sagt Kleine. Zurzeit plane Roche mit einer positiven Hypothese, aber natürlich könne die Pandemie zur Verschiebung von Teilen der Feierlichkeiten führen.

Von der gegenüberliegenden Rheinseite war das Logo gut sichtbar.

Von der gegenüberliegenden Rheinseite war das Logo gut sichtbar.

Keystone/Georgios Kefalas

2019 wurde der Roche-Turm Bau 1 auch schon als Projektionsfläche genutzt. Am Vorabend des 14. Juni projizierte die Gewerkschaft Unia das Symbol des Frauenstreiks auf die Fassade.