Coronavirus
Tests zeigen: Virenfilter in den Baselbieter Trams funktionieren

Während das Pilotprojekt der BVB scheiterte, verkündet BLT, dass die neuen Filter in den Trams und Bussen wirksam sind. Dank den Hochleistungsfiltern soll sich das Coronavirus in den Fahrzeugen weniger verbreiten können.

Silvana Schreier
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Hochleistungsfilter in den BLT-Trams und einigen Bussen sollen verhindern, dass sich das Coronavirus weiter verbreitet.

Hochleistungsfilter in den BLT-Trams und einigen Bussen sollen verhindern, dass sich das Coronavirus weiter verbreitet.

Kenneth Nars

Die BLT will mit speziellen Filtern in ihren Trams und Bussen dafür sorgen, dass sich das Coronavirus nicht weiterverbreitet. Nun teilt das Baselbieter Unternehmen mit, dass Labortests mit den eingesetzten Filtern die Partikel effektiv herausfiltern konnten. «Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion der Virenlast», schreibt die BLT.

Den Einsatz der neuen Filtertechnik kündigte die BLT im März 2021 an. Die Hochleistungsfilter sollen künftig nicht mehr nur Staub und Pollen unschädlich machen, sondern auch vor Viren schützen. Die Mehrkosten für die Umrüstung der Trams sollen jährlich rund 25'000 Franken betragen.

Die BLT erklärt im Video, wie die Luftfilter in den Trams funktionieren.

zvg/BLT

BVB wollte Desinfektionssystem einführen

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben ihrerseits im März 2021 angekündigt, einen Bus, der sich selbst mittels Desinfektionssystem reinigt, auf die Strasse zu bringen. Es wurde mit einer Testphase von drei Monaten gerechnet.

Bereits wenige Tage darauf stoppten die BVB den Testbetrieb: Dem System fehlte die Zulassung des Bundesamtes für Gesundheit. Die BVB wollten das Projekt verschieben, bisher gab es keine Neuigkeiten hierzu.

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