Theater Basel
Vorerst gibt es fürs Theater nicht mehr Geld aus Baselland

Das Basler Parlament lehnt einstimmig einen Vorstoss der früheren SP-Landrätin Eva Chappuis ab, der fordert, dass der Kanton Baselland mehr Geld für das Theater Basel spricht. Bereits 2011 verwarf das Stimmvolk ihren Vorschlag.

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Der Kanton Baselland will nicht mehr Geld für das Theater Basel locker machen.

Der Kanton Baselland will nicht mehr Geld für das Theater Basel locker machen.

Kenneth Nars

Die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission des Baselbieter Parlaments ist sich einig: Mit 13 zu 0 Stimmen hat sie einen Vorstoss der früheren SP-Landrätin Eva Chappuis abgeschmettert, der mehr Geld aus Baselland für das Theater Basel fordert. Wie die Regierung ist die Kommission der Meinung, dass Chappuis’ Postulat «Das Theater Basel braucht das Baselbiet – und umgekehrt!» als erledigt abgeschrieben werden soll.

Chappuis hatte ihren Vorstoss im Juni 2011 nach der Abstimmung über die Baselbieter Theatersubventionen lanciert, die das Stimmvolk verwarf. Darum forderte sie von der Regierung, als Überbrückung ins Budget 2012 einen zusätzlichen Sonderbeitrag von mindestens 1,5 Millionen Franken einzustellen, sofern Basel-Stadt das Gleiche tut.

Die Baselbieter Regierung lehnte diese Forderung ab, da sich die Verhandlungen über einen neuen Subventionsvertrag ab 2015 in Vorbereitung befinden und eine Änderung bestehender Abmachungen nicht opportun gewesen wäre. Das Theater Basel erhält darum aus dem Baselbiet bis auf Weiteres jährlich 4,3 Millionen Franken aus der Kulturvertragspauschale. (bos)

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