Uni Basel
Prominente Neulinge für den Universitätsrat

Die beiden Basler Regierungen haben am Dienstag die Mitglieder des obersten Uni-Organs für die Periode 2022 bis 2025 bestimmt. Ein alt Regierungsrat und ein bekannter Historiker befinden sich unter den neu Gewählten.

Bojan Stula
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Alt Baudirektor Hans-Peter Wessels promovierte 1990 an der Uni Basel im Fach Biochemie.

Alt Baudirektor Hans-Peter Wessels promovierte 1990 an der Uni Basel im Fach Biochemie.

Kenneth Nars

Der ehemalige Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels, Geschichtsprofessor Thomas Maissen sowie Unternehmer Bernhard Berger und Roche-Kaderfrau Annette Luther sind neu Mitglieder des Basler Universitätsrats. Sie ersetzen im elfköpfigen obersten Entscheidungs- und Aufsichtsorgan der Universität Basel die zurückgetretenen Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch. Dies vermelden die Regierungen von Basel-Stadt und Baselland in einer gemeinsamen Medienmitteilung am Dienstag. Die bisherigen und neuen Mitglieder wurden für die Periode 2022 bis 2025 gewählt.

Wessels, Berger und Luther wurden von der Basler Regierung vorgeschlagen, Maissen von der Regenz. Die Baselbieter Regierung hat in ihrer Delegation keine Veränderungen vorgenommen. Seitens Basel-Stadt verbleiben Erziehungsdirektor Conradin Cramer und Michaela Kneissel im Universitätsrat, seitens Baselland Erziehungsdirektorin Monica Gschwind, Kathrin Amacker, Christian Bosshard, Jürg Gutzwiler und Beat Oberlin. Der ehemalige Kantonalbank-Direktor Oberlin wurde von beiden Regierungen als Präsident des Universitätsrats bestätigt, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

Die Regierungen der Trägerkantone können je fünf Mitglieder in den Universitätsrat entsenden. Ein zusätzliches Mitglied wird durch die Regenz vorgeschlagen und, wie das Präsidium, von beiden Regierungen gemeinsam gewählt. Die Amtszeit des Universitätsrats entspricht jeweils einer vierjährigen Leistungsauftragsperiode.

Gebürtiger Basler und Autor von viel beachteten Schweizer Geschichtsdarstellungen

Thomas Maissen vertritt neu die Regenz im Basler Uni-Rat.

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bz-Archiv

Mit Geschichtsprofessor Thomas Maissen wurde einer der derzeit bekanntesten Historiker der Schweiz berufen. Der gebürtige Basler lehrte von 2004 bis 2013 als ordentlicher Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der Universität Heidelberg. Seit September 2013 ist er Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Einem breiten Publikum wurde er durch seine Buchpublikationen «Geschichte der Schweiz» und «Schweizer Heldengeschichten. Und was dahinter steckt» bekannt.

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