Läufelfingerli
Nach der Abstimmung: Auch online haben die Läufelfingerli-Fans die Nase vorne

Der Entscheid ist überdeutlich: 34'324 Baselbieterinnen und Baselbieter (65,09 %) sagen an der Urne Nein zur Stilllegung des Läufelfingerli, nur 18'553 (34,91 %) votieren dafür. Dies bei einer nicht gerade beeindruckenden Stimmbeteiligung von 28,83 Prozent. Wir haben die Reaktionen.

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Läufelfingerli-Abstimmung
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 Auch Grünen-Nationalrätin Maya Graf (in bordeauxroter Jacke, Bild unten) freut sich riesig.
 Der Läufelfingerbahnhof am Abstimmungssonntag.
 Der Läufelfingerbahnhof am Abstimmungssonntag.
 Der Läufelfingerbahnhof am Abstimmungssonntag.
 Sabine Pegoraro muss eine weitere Abstimmungsniederlage hinnehmen.
 Anton Lauber, Regierungsrat Baselland, nimmt zu den Resultaten Stellung.
 Das Nein-Komitee konnte sich durchsetzen.
 Florence Brenzikofer auf Twitter: "Mit den Laufentalern auf dem Weg nach Läufelfingen im #Läufelfingerli"
 Gute Stimmung nach der gewonnenen Abstimmung zur Rettung des Läufelfingerli in Läufelfingen in der alten Fabrik beim Brunch.
 Gute Stimmung nach der gewonnenen Abstimmung zur Rettung des Läufelfingerli in Läufelfingen in der alten Fabrik beim Brunch.
 Gute Stimmung nach der gewonnenen Abstimmung zur Rettung des Läufelfingerli in Läufelfingen in der alten Fabrik beim Brunch.

Läufelfingerli-Abstimmung

Martin Toengi

Wie an der Urne waren auch in den sozialen Medien gestern die Läufelfingerli-Fans in Überzahl. Sie teilten Fotos und Videos von den Feierlichkeiten im Läufelfingerli und in Läufelfingen. Ausserdem nutzten sie die Gelegenheit, Kritik an der Regierung, vor allem an Verkehrsdirektorin Sabine Pegoraro, und am Landrat zu üben. SP-Landrat Jan Kirchmayr etwa twitterte: «Die unsolidarische Abbaupolitik wird von der Bevölkerung nicht goutiert.» Das Verdikt sei klar, das Baselbiet wolle keinen öV-Abbau. «Aber auch keinen ÖV-Ausbau», antwortete darauf Thomas Lüthi. Kritische Stimmen gab es auch aus dem Nachbarkanton.

GLP-Vizepräsident Emmanuel Ullmann kommt zum Schluss, dass die Baselbieter einfach konservativ seien. «Das Baselbiet sagt generell nein zu Veränderungen», schrieb er.

Erfreut zeigten sich auf Twitter auch die Befürworter des Quartierplans Bahnhofcorso in Liestal, der deutlich angenommen wurde. Sogar SBB-Chef Andreas Meyer meldete sich online zu Wort: Er freue sich für die Bahnkunden, für Liestal und die SBB. (jug)

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