Brand
In Muttenz stinkts: Im Hafen schwelten Raps-Pellets

In einem Silo im Muttenzer Aufhafen sind Raps-Pellets in Brand geraten. Die Feuerwehr war vor Ort und musste 300 Tonnen Pellets aus dem Silo tragen und mit Wasser besprühen. Mittlerweile ist der Brand gelöscht.

Benjamin Wieland
Merken
Drucken
Teilen
Auhafen Muttenz.

Auhafen Muttenz.

bz

Am Montagmorgen war in Muttenz ein penetranter Gestank wahrzunehmen. Die Baselbieter Polizei bestätigt auf Anfrage, dass es sich um Brandgeruch handle. Die Ursache war ein Schwelbrand in einem Silo im Muttenzer Auhafen.

Die Muttenzer Feuerwehr war vor Ort. Gemäss Einsatzprotokoll brannte es bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag: Um 1.02 Uhr ging ein Alarm ein. Das bestätigt Dominik Straumann, Kommandant des Muttenzer Feuerwehr-Stützpunkts: «Unser erster Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Seit Mittag sind wir nun wieder vor Ort.»

Es dauerte bis zum frühen Abend, bis alle Brandnester eliminiert waren. Es standen 15 bis 18 Personen im Einsatz.

300 Tonnen Pellets

Die im Silo gelagerten 300 Tonnen Pellets mussten nach und nach aus dem Silo genommen und mit Wasser besprüht werden. Es habe sich jedoch nur ein kleiner Teil davon entzündet. Gefahr für Mensch oder Tier habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Auch am Dienstagvormittag war die Feuerwehr noch vor Ort, wie die Baselbieter Polizei mitteilt. Der Sachschaden betrage mehrere zehntausend Franken.

Rapspellets werden aus dem so genannten Rapskuchen hergestellt. Dieser entsteht bei der Ölgewinnung aus Raps. Die Pellets können als Futtermittel verwendet werden oder aber als CO2-neutraler Brennstoff für Pellets-Heizungen. (bwi/sda)