Sekundarschulen
«Schutz vor schwerer Erkrankung»: Baselbieter Kantonsarzt ruft Jugendliche zum Impfen auf

An den Sekundarschulen im Kanton Baselland können sich jetzt alle Jugendlichen ab 12 Jahren zum Impfen anmelden. Das Angebot sei jedoch freiwillig, betont das Amt für Gesundheit.

Benjamin Wieland Jetzt kommentieren
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Jugendliche an den Sekundarschulen des Kantons Baselland sind Baselbieter Sekundarschulen kann man sich jetzt für Impfungen anmelden (Symbolbild).

Jugendliche an den Sekundarschulen des Kantons Baselland sind Baselbieter Sekundarschulen kann man sich jetzt für Impfungen anmelden (Symbolbild).

Keystone

Auch an den Baselbieter Sekundarschulen ist es jetzt möglich, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Erziehungsberechtigten erhielten gestern Dienstag einen Brief von Kantonsarzt Samuel Erny, zusammen mit einer Einverständniserklärung, welche die Erziehungsberechtigten, die mit der Impfung einverstanden sind, unterschreiben können. Nach gegenwärtigem Wissensstand, heisst es im Elternbrief, würden «die Vorteile einer Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen».

Deshalb empfehle das Amt für Gesundheit die Impfung. Das Angebot sei jedoch freiwillig und der Entscheid «sorgfältig abzuwägen». Die Impfungen werden in den Schulen abgegeben. Der Zeitplan ist noch nicht definiert. Zur Anwendung kommt der Impfstoff von Pfizer/Biontech.

Der Kanton Basel-Stadt hat bereits bekanntgegeben, dass er keine Impfteams an Schulen schickt. Stattdessen könnten sich Jugendliche anlässlich von Walk-in-Tagen impfen lassen.

Vereinzelte positive Pooltests nach den Ferien

Nach dem Herbstferienende wurde am vergangenen Montag in den beiden Basel nicht nur der Unterricht wieder aufgenommen, sondern auch das Testen der Klassen. Beim ersten Durchgang der Pooltests, der Spucktests, seien einzelne positive Pools gefunden worden, teilt die Baselbieter Erziehungsdirektion auf Anfrage der bz mit.

Vom Basler Gesundheitsdepartement wiederum heisst es, am ersten Schultag nach den Ferien habe es «in insgesamt drei Klassen an drei verschiedenen Schulstandorten je einen positiven Pool» gegeben. Die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen mussten zu Einzeltests antreten. Danach wurden die weiteren Massnahmen wie Isolation bestimmt.

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