Ad-hoc-Urnengang
Füllinsdorf will nicht Pionier sein

Es bleibt dabei: Keine der 86 Baselbieter Gemeinden setzt um, was das kantonale Gemeindegesetz eigentlich erlauben würde. Füllinsdorf lehnte am Montag einen entsprechenden Antrag deutlich ab.

Michael Nittnaus, Benjamin Wieland
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Auch in Füllinsdorf finden auch künftig keine Ad-hoc-Volksabstimmungen statt.

Auch in Füllinsdorf finden auch künftig keine Ad-hoc-Volksabstimmungen statt.

Am Montagabend lehnte die Füllinsdörfer Gemeindeversammlung einen Antrag deutlich ab, Ad-hoc-Volksabstimmungen zu ermöglichen. Ein Drittel der Anwesenden hätte sonst künftig an einer GV beschliessen können, dass die Schlussabstimmung über ein Geschäft an der Urne stattfinden muss.

Der Antrag von Christoph Keigel, über den die bz schon berichtet hatte, wurde mit 50 zu 24 Stimmen bei 5 Enthaltungen verworfen. «Man will offensichtlich die vorhandenen Strukturen zementieren», sagt Keigel auf Anfrage. Er sei nicht frustriert, aber: «Das Team 75 und der Gemeinderat wollen die Macht im Dorf auf keinen Fall abgeben.»