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Nun gibt es auch in Laufen einen Pieks – drittes Impfzentrum im Baselbiet nimmt seinen Betrieb auf

Am Montag öffnet in Laufen das Impfzentrum West. Die Medien durften am Freitag einen Blick hinter die Kulissen der Einrichtung im einstigen Spital werfen. Ist genug Impfstoff vorhanden, könnten hier 2000 Menschen pro Tag geimpft werden.

Dimitri Hofer
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Das Laufner Impfzentrum befindet sich im ehemaligen Spital.
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Ab Montag werden hier die Impfwilligen empfangen.
Danach geht es ins unterirdische Militärspital zur Registrierung.
Die Personalien werden aufgenommen.
Ein bekannter Laufner Bonbon-Fabrikant versüsst die Wartezeit.
Die Wartezone vor dem Check-In.
In der Check-In-Zone werden Fragen zum Gesundheitszustand gestellt.
Anschliessend fährt man mit dem Lift zum Impfen in den dritten Stock des ehemaligen Spitals.
In elf Zimmern werden die Spritzen verabreicht.
Nach der Impfung steht eine viertelstündige Ruhepause und der Check-Out auf dem Programm.

Das Laufner Impfzentrum befindet sich im ehemaligen Spital.

Kenneth Nars

Nach denjenigen in Muttenz und Lausen geht am Montag in Laufen das dritte Baselbieter Corona-Impfzentrum in Betrieb. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Spitals ist geplant, dereinst 2000 Personen pro Tag zu impfen. Zu Beginn stehen 100 Impfungen auf dem Programm, die konstant gesteigert werden sollen.

Drei Tage bevor die ersten Impfwilligen kommen, führten die Verantwortlichen die Medien am Freitag durch das Impfzentrum. Im Militärspital, das unter dem Ende 2020 geschlossenen Krankenhaus liegt, findet die Administration statt. Die Personen werden dort registriert, bevor sie mit dem Lift in den dritten Stock des Spitals fahren. «Dort erhalten sie in einem der elf Impfzimmer die Spritze», erklärte Betriebsleiter René Seebacher. Parkieren könne man beim Impfzentrum oder auf einem Parkplatz beim abgebrannten Industrieareal an der Wahlenstrasse. Von dort aus verkehrt ein Shuttle-Bus zum Zentrum, der auch am Bahnhof hält.

Während der Vorstellung des Zentrums kam auch die Impfsituation im Baselbiet zur Sprache: Von 250'000 Impfberechtigten hätten 30 Prozent eine oder beide Impfungen erhalten, sagte Patrik Reiniger, Leiter des Krisenstabs. Sehr bald könne der Kanton Baselland mit dem Impfen von Personen unter 65 Jahren ohne Vorerkrankungen starten.