Flughafen
Allschwil verlangt Lärmschutzgelder vom Euro-Airport

Die Allschwiler fühlen sich vom Euro-Airport vernachlässigt. Der französische Flughafen zahlt Millionen an Lärmgebühren - jedoch nur den elsässischen Anwohnern.

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Eine Easyjet-Maschine startet am Euro-Airport.

Eine Easyjet-Maschine startet am Euro-Airport.

Keystone

Seit zehn Jahren erhebt der Euro-Airport bei jedem Start und bei jeder Landung Lärmgebühren. Insgesamt sind bereits über drei Millionen Euro zusammengekommen, die in den Lärmschutz der Anwohner investiert werden.

Allerdings nur jener Anwohner, die im Elsass zuhause sind.

Weil Allschwil 2004 das Angebot des Flughafens ablehnte, mussten 300 Anwohner auf schalldichte Fenster verzichten.

Das soll sich nun ändern. Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagt der zuständige Gemeinderat Robert Vogt: «Die Debatte über die Schallschutzmassnahmen sollte erneut geführt werden.»