Volkszählung
90 Prozent der Baselbieter pendeln an ihren Arbeitsort

Mindestens 90 Prozent der Baselbieter Erwerbstätigen sind Pendler, davon knapp die Hälfte ausserhalb des Landkantons. Diese Erkenntnis stammt aus der sogenannten Strukturerhebung 2010, woraus das kantonale Statistische Amt erste Teile publiziert hat.

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Pendler warten auf einen Zug (Symbolbild)

Pendler warten auf einen Zug (Symbolbild)

Keystone

Die Strukturerhebung ist die Nachfolgerin der früheren Volkszählung und kam durch die Befragung von 7400 Personen im Jahr 2010 zustande. Deren Aussagen wurden auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet.

Dabei zeigte sich, dass von den 141'000 erwerbstätigen Baselbieterinnen und Baselbietern 58'000 ausserhalb der Kantonsgrenzen zur Arbeit fahren. Umgekehrt pendeln 34'000 Personen aus anderen Kantonen ins Baselbiet, hinzu kommen rund 19'000 Grenzgänger.

Den Löwenanteil der Baselbieter Pendler machen jene mit einem Arbeitsplatz in Basel-Stadt aus: insgesamt 42'000 Personen. In der Gegenrichtung fahren dagegen «nur» 15'000 Stadtbewohner zur Arbeit ins Baselbiet. Knapp 8000 Personen in Baselland arbeiten zu Hause, weitere 20'000 innerhalb ihrer Wohngemeinde.

Im Vergleich zu 2000 hätten sich die Pendlerwerte laut Statistischem Amt nur bei der Grenzgängern wesentlich verändert. Deren Anzahl lag zu Beginn des Jahrtausends erst bei 14'500 Personen. (bos)

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