Am 24. Februar wurde der Kater Ganda in Hochwald von einem Luftgewehr angeschossen. Nun konnte er wieder nach Hause zurückkehren, wie Halterin Ajda Gebremariam auf Anfrage bestätigt. «Es geht ihm zum Glück besser», so Gebremarian. Er wird sich aber noch einer Nachuntersuchung unterziehen müssen. «Bei dieser wird festgestellt, ob er bleibendes Nierenversagen hat oder nicht», sagt die Halterin.

Bis vor einigen Tagen war noch unklar, ob der Kater aus Hochwald überleben würde. Denn das Geschoss des Luftgewehrs blieb nach dem Angriff im Kopf des Tiers stecken, wodurch die Hirnhaut verletzt wurde. Eine Operation zur Entfernung wäre zu riskant gewesen. Bei einer allfälligen Entzündung hätte Ganda eingeschläfert werden müssen. Letzte Woche verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand des Katers. Am vergangenen Freitag versagten seine Nieren, bevor es Ganda am Wochenende langsam wieder besser ging.

Es war nicht das erste Mal, dass eine Katze der Familie von einem Luftgewehr angeschossen wurde. Im November kam Katze Pitschi verletzt nach Hause. Sie hatte grösseres Glück als Ganda: Das Geschoss traf Pitschi an der Schulter, sie konnte sich komplett erholen. Seither kontrolliere die Familie Pitschi jedoch stündlich auf Verletzungen, wenn sie sich draussen aufhält.

Die Familie hat eine Strafanzeige eingereicht und mit Flugblättern auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Sie riefen die Einwohner Hochwalds dazu auf, Hinweise zur Täterschaft mitzuteilen. Eine Bekannte der Familie hat den Zettel auf Facebook geteilt. Der Beitrag wurde mittlerweile aber gelöscht. «Es wurde zu viel», erklärt Gandas Halterin.