Sterbehilfe in Flüh

«Wäre Gott dagegen, hätte er mich gebremst»: Sterbebegleiterin Preisig und Abt Peter im Interview

Sterbebegleiterin Erika Preisig (links im Bild) möchte künftig assistierte Suizide unterhalb des Klosters Mariasteins durchführen, wo Abt Peter von Sury (rechts) mit seinen Mitbrüdern lebt. Bild: Nicole Nars-Zimmer (Liestal, 27. Februar 2020)

Sterbebegleiterin Erika Preisig (links im Bild) möchte künftig assistierte Suizide unterhalb des Klosters Mariasteins durchführen, wo Abt Peter von Sury (rechts) mit seinen Mitbrüdern lebt. Bild: Nicole Nars-Zimmer (Liestal, 27. Februar 2020)

Bald sollen in Flüh, unterhalb des Wallfahrtsortes, assistierte Suizide durchgeführt werden. Sterbebegleiterin Erika Preisig und Abt Peter von Sury vom Kloster Mariastein debattieren über das Leben und den Tod.

Es ist ein umstrittenes Projekt, das die Menschen im Solothurnischen Leimental stark bewegt: Die Ärztin Erika Preisig hat vor, mit ihrer Stiftung Eternal Spirit nach Flüh umzuziehen. In einer Villa am Dorfrand sollen assistierte Suizide durchgeführt werden.

Oberhalb des Hauses liegt das Kloster Mariastein, dessen Abt Peter von Sury sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber dem Vorhaben geäussert hat. Im grossen Gespräch zwischen der Sterbebegleiterin und dem Geistlichen prallen Welten aufeinander. Trotz unterschiedlicher Meinungen zeigen die beiden durchaus Verständnis für ihr Gegenüber.

Erika Preisig, Abt Peter: Wie sieht für Sie ein guter Tod aus?

Erika Preisig: Was ein guter Tod und was ein zulässiger Tod ist, sind zwei verschiedene Dinge. Für mich ist der assistierte Suizid nicht die beste Art zu sterben. Am Lebensende gibt es drei Wege, von denen keiner besser ist als der andere: Palliativmedizin inklusive terminale Sedation, Freitodbegleitung und Sterbefasten. Ich bestehe auf die Wahlfreiheit, da diese Ängste nimmt und dadurch Lebensqualität gibt. Sterbefasten kann man bei Katzen beobachten. Sie gehen an einen stillen Ort und nehmen dort keine Nahrung mehr zu sich.

Abt Peter: Wir haben das bei uns im Kloster Mariastein erlebt. Ein Hund und eine Katze sind auf diese Weise gestorben. In den zwölf Jahren, in denen ich Abt bin, habe ich die Todesfälle meiner Mitbrüder sehr unterschiedlich erlebt. Es gab den einen oder anderen Tod, bei dem ich sagte, dass ich so nicht sterben möchte. Einige Brüder sind mit einer grossen Leichtigkeit gestorben. Erika Preisig: Meine Mutter ist an einer Hirnblutung gestorben, als ich sechs Jahre alt war. Das beschäftigt einen. Ich möchte nicht urteilsunfähig jahrelang in einem Spitalbett oder Pflegebett liegen. Davor habe ich Angst.

Wie ist das bei Ihnen, Abt Peter: Es gibt Menschen, die jahrelang leiden müssen. Denken Sie, dass man dieses Leiden aushalten muss?

Abt Peter: Ich enthalte mich jeglichem moralischen Urteil. Ich sage nicht, dass das eine gut ist und das andere schlecht. Ich sage aus Erfahrung, dass auch die letzte Phase, selbst wenn sie schwierig ist, viele positive Überraschungen bereithalten kann. Nicht nur für die betreffende Person, sondern auch für das Umfeld. Dort ist häufig ein grosses Potenzial an Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft vorhanden. Es ist zu einfach, das Leben einer Person, die sich in einem solchen Zustand befindet, als nicht mehr lebenswert anzuschauen. Ein Mitbruder hatte mit 85 Jahren eine Hirnblutung. Überraschenderweise ging es ihm plötzlich wieder besser und er lebte noch weitere fünf Jahre. Ich merkte, dass er diese Jahre noch brauchte. Tod und Sterben können vom Umfeld als sehr geheimnisvoll empfunden werden. Man kann durchaus dankbar sein, das miterlebt zu haben.

Erika Preisig: Wir kriegen viele Dankesschreiben von Angehörigen. Auch Jahre später erhalten wir noch Zuschriften von Personen, die mir danken, dass ihr Angehöriger auf diese Art und Weise gehen durfte. Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht: Ein Patient, der kurz vor dem Tod stand, hat sich noch einmal erholt und lebte noch einmal eineinhalb Jahre. Das hatte niemand erwartet. Wunderschön.

Gibt es Momente, die Sie bei den Sterbebegleitungen nach dem Tod mit den anwesenden Hinterbliebenen immer wieder erleben?

Erika Preisig: Trauer über den Tod ihres Angehörigen und Dankbarkeit, dass das Leben beendet wurde. Das kommt fast immer vor. Ein Ereignis ist mir jedoch in besonderer Erinnerung geblieben, da es völlig anders war: Ein Ehepaar aus Deutschland wurde während 34 Jahren von einem katholischen Geistlichen betreut. Er kam mit ihnen in die Schweiz und versuchte, als die beiden bereits auf dem Sterbebett lagen, sie davon abzuhalten, assistierten Suizid zu begehen. Er sprach den beiden die letzte Predigt, bevor sie die Infusion öffneten. In einem neuen Dekret steht, dass der katholische Geistliche bis zum Schluss versuchen müsse, den Betroffenen zur Umkehr zu bringen. Einen Todeswunsch bis zum Schluss nicht zu respektieren und als eine Art Strafe die Sakramente zu verweigern, ist respektlos.

Abt Peter: Ich möchte präzisieren: Es handelt sich nicht um ein Dekret, sondern um eine Orientierungshilfe. Ein befreundeter Priester wurde von einem anderen Priester gefragt, ob er ihn beim assistierten Suizid mit Exit begleiten würde. Der Angefragte stand in einem Gewissenskonflikt. Er entschied sich, beim assistierten Suizid dabei zu sein, obwohl die Katholische Kirche dies nicht gutheisst.

In seiner Botschaft zum Weltkrankentag wandte sich Papst Franziskus Anfang Jahr ausdrücklich gegen «Zugeständnisse an wie auch immer geartete Formen der Euthanasie, des assistierten Selbstmords und der Beendigung des Lebens».

Abt Peter: Es ist gut, dass der Papst das sagt. Aber ich erlaube mir eine andere Meinung. Der Vatikan ermutigt auch zu Organspenden, da es die Nächstenliebe verlange. Wenn man dies zur moralischen Pflicht erklärt, habe ich damit meine Mühe. Es ist schwierig, objektiv über assistierten Suizid zu urteilen. Das Leben ist ein Geschenk. Nach diesem Leben muss man Rechenschaft ablegen. Das gehört zu meinem Glaubensverständnis. Das Beharren auf der Selbstbestimmung ist gut und recht. Aber die Prämisse, dass Individualität und Selbstbestimmtheit automatisch zu mehr Freiheit führten, stelle ich in Frage. Wir bleiben abhängig voneinander und sind aufeinander angewiesen.

Erika Preisig: Wir können nur gut leben, wenn wir einander etwas geben. Auch für mich ist das Leben ein riesiges Geschenk. Wer einen Grund hat, zu leben, der will nicht sterben. Ein assistierter Suizid darf immer nur die letzte Lösung sein. Vereinsamung ist nicht selten ein Grund für einen Todeswunsch. Das darf nicht sein und wird von uns nicht akzeptiert als Grund.

Abt Peter: Gehen Sie davon aus, dass Sie durch Ihre Tätigkeit andere Suizide reduzieren können?

Erika Preisig: Kurzschlusssuizide gibt es vor allem bei Menschen zwischen 25 und 50 Jahren. Diese können wir nicht verhindern. Es gibt jedoch auch Alterssuizide bei älteren Personen, bei denen es sich um keine Kurzschlusshandlungen handelt, sondern die überlegt sind. Ich bin überzeugt, dass wir diese Alten und die Schwerkranken durch eine vermehrte Akzeptanz des begleiteten Freitods abholen können. Wir könnten mit ihnen reden und ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten und Therapien sie hätten, ihre Situation zu verbessern. Wenn das nicht mehr geht, sollen sie nicht vor einen Zug springen, sondern von ihrer Familie Abschied nehmen. Für mich ist das ganz wichtig: Bei einer Freitodbegleitung muss die Familie integriert sein. Die Familie soll keinen Schaden nehmen und der Zugführer auch nicht. Ich würde nie eine Person fragen, ob sie eine Freitodbegleitung möchte. Die Person muss auf mich zukommen. Nur die Patienten können entscheiden, ob ihre Lebensqualität genügend hoch ist.

Ist es schon vorgekommen, dass Sie junge Menschen in den Freitod begleitet haben?

Erika Preisig: Die jüngste, chronisch depressive Person, die wir begleiteten, war 32 Jahre alt. Sie war seit der Jugend in der Psychiatrie und erhielt von drei Psychiatern die Bestätigung, dass sie urteilsfähig ist und man mit keiner Therapie ihren Zustand verbessern kann. Es wäre gut, wenn die Psychiater ihren jungen Patienten die Möglichkeit einer Freitodbegleitung aufzeigen würden, wenn sie nach mehreren stationären Hospitalisationen noch immer nicht leben möchten. Aber wir werden die wenigsten jungen Menschen von einem Suizid abhalten können.

Abt Peter: Ich kannte mehrere jüngere Menschen zwischen 15 und 25, die sich das Leben genommen haben. Auch in solchen Fällen kann ein assistierter Suizid keine Lösung sein, sondern lediglich das kleinere Übel. Was mir kürzlich wirklich sauer aufstiess, war ein ganzseitiges Inserat von Exit in einer grossen Schweizer Tageszeitung. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass solche Organisationen keine Werbung machen und Sterbehilfe für sie kein Geschäft ist. Diese Anzeige empfand ich als höchst stossend.

Wie ging es Ihnen, Frau Preisig, als Sie dieses Inserat gesehen haben?

Erika Preisig: Ich finde solche Inserate unethisch. Dafür sollte man keine Werbung machen. Exit hat mittlerweile derart viele Mitglieder, dass sie nicht mehr nachkommen mit Freitodbegleitungen. Mit unserer Stiftung Eternal Spirit haben wir im vergangenen Jahr am 1. Mai einen Aufnahmestopp gemacht, den wir nun wieder aufheben, da wir erst jetzt wieder freie Termine haben. Pro Woche haben wir höchstens einen bis zwei Freitodtermine. Im Gegensatz zu Exit nehmen wir auch Personen aus dem Ausland auf. Rund ein Viertel aller assistierten Suizide führen wir bei Schweizern durch.

Abt Peter: Sie sehen es als ethische Pflicht an, die Suizidwilligen zu begleiten, damit diese auf eine würdige, anständige Art von ihrer Familie Abschied nehmen können. Wird da nicht ein massiver Druck aufgebaut? Da stellt sich für mich die Frage, wann Ihre Tätigkeit zum Geschäft wird.

Erika Preisig: Das ist ganz einfach: Ich darf mit einer Freitodbegleitung von Gesetzes wegen nicht mehr verdienen, als ich in meiner Praxis verdienen würde. Und ich liebe meine Praxistätigkeit, da die Menschen am Leben bleiben und wieder gesund – oder zumindest gesünder als zuvor – werden. Eine Freitodbegleitung ist auch eine schöne Tätigkeit, aber auch belastend. Für mich ist es viel schwieriger, jemanden abzulehnen als aufzunehmen. Ich fühle mich jedoch nicht verpflichtet, alle aufzunehmen. Ich könnte vom Herrgott abberufen werden. Dann müssten auch alle wieder ohne meine Hilfe sterben.

Sind Sie gläubig, Frau Preisig?

Erika Preisig: Ich wurde sehr gläubig erzogen. Mein Vater ist mit Dignitas aus dem Leben geschieden. Gerne hätte ich ihn gefragt, wie er sich so versündigen kann, assistierten Suizid zu begehen. Er konnte nicht mehr antworten, weil er nicht mehr reden konnte. Ich sage von mir, dass ich immer noch gläubig bin. Ich habe aber keine Angst mehr vor der Strafe Gottes. Sie wäre schon lange über mich gekommen, falls es sie geben würde. Wenn Gott etwas dagegen hätte, was ich mache, hätte er mich schon längst gebremst. Ich glaube auch an eine Seele, an eine Energie. Ich frage mich, was passiert, wenn jemand stirbt. Etwas ist nach dem Tod weg und es bleibt nur eine Hülle zurück.

Abt Peter: Nach dem Tod einer Person ist es wichtig, die Fenster zu öffnen. Man kann den Verstorbenen vielleicht zurechtlegen und eine Kerze anzünden. Ich habe solche Momente schon sehr intensiv erlebt. Für mich bleibt das Sterben ein rätselhaft-geheimnisvoller Moment, bei dem ich hoffe, dass im Anschluss daran eine wunderbare Überraschung auf mich wartet. Unabhängig davon, wie ich sterbe. Darüber, ob dies auch bei Personen, die mit Suizid oder assistiertem Suizid aus dem Leben scheiden, der Fall ist, masse ich mir kein Urteil an.

Welche Rolle nimmt der Tod während des Alltags im Kloster Mariastein ein?

Abt Peter: In der christlichen Tradition und der Tradition der Mönche ist die Auseinandersetzung mit dem Tod ein zentrales Motiv. Der heilige Benedikt, der uns als Benediktiner nahe liegt, schrieb in seiner Klosteregel, dass Mönche mit aller geistlichen Begierde das ewige Leben ersehnen sollen. Ein Mönch soll jeden Tag seinen bevorstehenden Tod vor Augen haben. Wenn ich morgens aufstehe, sage ich mir manchmal, dass es das letzte Mal sein könnte. Für mich ist das nicht tragisch. In jeder Religion spielt es eine wichtige Rolle, das ungerechte und unvollendete Leben auf der Erde als nicht endgültig anzuschauen. Wir glauben an eine Instanz, die für Gerechtigkeit sorgt. Man kann es als Jüngstes Gericht bezeichnen.

Die Gesellschaft wird in den kommenden Jahrzehnten immer älter. Welche Wege sehen Sie, den daraus resultierenden Herausforderungen zu begegnen?

Erika Preisig: Wir müssen unbedingt alternative Wohnformen finden. Es gilt, wegzukommen von den Alters- und Pflegeheimen, die wir nicht mehr bezahlen können. Wir müssen Alterswohngemeinschaften gründen und uns gegenseitig helfen, dass die älteren Menschen möglichst lange zu Hause wohnen können. Das schaffen wir nur, indem wir wieder mehr Nachbarschaftshilfe leisten. In Biel-Benken haben wir eine neue Genossenschaft mit 18 Wohnungen gegründet, zu deren Vorstand ich gehöre. Die Menschen sollen dort wohnen können, bis sie sterben.

Abt Peter: Ich stimme Erika Preisig zu: Auch ich finde es wichtig, dass Menschen, so lange es geht, zu Hause bleiben können. Gleichzeitig ist es notwendig, sich gesamtgesellschaftlich mit dem Thema Sterbehilfe auseinanderzusetzen. Ob man nun dafür ist oder dagegen, spielt keine Rolle. Dass darüber offen diskutiert wird, ist wichtig. So wie kürzlich an der Informationsveranstaltung über das Projekt in Flüh, bei dem Befürworter und Gegner zu Wort kamen.

In Flüh würden, sofern das Projekt zu Stande kommt, rund 60 assistierte Suizide pro Jahr durchgeführt. Mit welchen Gefühlen würden Sie, Abt Peter, auf das Haus in Flüh schauen, in das die Menschen kommen, um zu sterben?

Abt Peter: Falls ich eines Tages neben dem Haus in Flüh vorbeifahre, in dem sich das Sterbezimmer befindet, würde ich den Sterbenden dort einen guten Tod wünschen. Den Angehörigen würde ich wünschen, dass sie das Gottvertrauen nicht verlieren. Ein kurzes Gebet ist für mich durchaus eine Möglichkeit, damit umzugehen.

Erika Preisig: Eines ist klar, auch bei denjenigen Personen, die in Flüh sterben werden: Sie kommen nur zu uns, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Eine Freitodbegleitung ist auch für mich nicht die beste Lösung. Diese ist immer: glücklich sein und weiterleben. Wir gehen mit unseren Patientinnen und Patienten alles andere als leichtfertig um. Und wenn es läuft, wie wir das erwarten, werden wir bald schon deutlich weniger assistierte Suizide durchführen müssen. Nach dem bahnbrechenden Urteil in Deutschland, wo der assistierte Suizid legalisiert wurde, werden unsere Zahlen sicher bald abnehmen (siehe Box). Ich habe vor, dereinst im Haus in Flüh eine Alterswohngemeinschaft zu gründen.

Wenn Sie hören, wie gewissenhaft Erika Preisig vorgeht: Könnten Sie sich vorstellen, selber eines Tages einen assistierten Suizid in Anspruch zu nehmen, Abt Peter?

Abt Peter: Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich nicht falsch finde, was Erika Preisig macht. Ich habe Verständnis für die Menschen, die das in Anspruch nehmen. Ich akzeptiere das Bewilligungsverfahren, auch wenn ich inhaltlich nicht mit allem einverstanden bin. Assistierter Suizid ist in der Schweiz gesetzlich erlaubt. Das Strafgesetzbuch ist eine unglaubliche kulturelle Leistung, da es versucht, Dinge, die man rational nicht in den Griff kriegt, zu rationalisieren. Es stellt sich die Frage, ob es absolute moralische Werte gibt, die zu jeder Zeit überall auf der Welt gelten. Auch in der Katholischen Kirche wird kontrovers diskutiert, ob es solche Normen gibt. Ehrlichkeit ist in meinen Augen in jeder Kultur eine Grundvoraussetzung für ein gutes Zusammenleben. Aber um zu Ihrer ursprünglichen Frage zurückzukommen: Ich kann heute nicht sagen, ob ich nicht eines Tages auch vor dieser Entscheidung stehen werde. Ich hoffe jedoch nicht, dass ich mir diese Gedanken einmal machen muss. Es macht mir nämlich enorm Mühe, mir vorzustellen, mir selber diese Kanüle aufzudrehen.

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