Wenn etwas im Dialekt ausgesprochen und im Diminutiv verwendet wird, dann ist das – zumindest in unseren Breitengraden – ein sicherer Hinweis auf Tradition und Verankerung. So ist es auch beim Portiunkulamarkt, in und um Dornach bekannt als «Portiunggeli» oder «Portschunggeli».

Drei Tage lang dauert das Fest mit Verkaufsständen, Buden und Bahnen in Dornachbrugg, aber auch Aesch. Am Sonntag ging es bei bestem Wetter zu Ende. Seinen Namen hat der Anlass von der «Portiuncula», einer kleinen Kapelle in der Nähe von Assisi. Dieses Kirchlein begeht am 2. August den Gedenktag seiner Weihe. Am Wochenende danach feiert Dornach.