Ratgeber

Mit diesen 6 Tipps machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Ein leichtes Spiel für Einbrecher. (Symbolbild)

Ein leichtes Spiel für Einbrecher. (Symbolbild)

Um sich Eindringlinge vom Hals zu halten, braucht es keine teuren Alarmanlagen. Verschiedene kleine Massnahmen schützen Sie genauso.

Einbrecher wollen möglichst schnell vorgehen und möglichst unauffällig bleiben. Wer sein Haus oder seine Wohnung schützen will, sollte deshalb versuchen, den Eindringlingen viele Steine in den Weg zu legen. Eine einzelne Massnahme kann das Einbruchsrisiko nicht bedeutend senken. Viele kleine Hürden erhöhen jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Einbrecher von ihrem Vorhaben absehen.

1. Türen zu!

Eigentlich klar, geht aber im Alltag oft vergessen. Vor allem dann, wenn die Bewohner ihr Haus oder ihre Wohnung nur kurz verlassen. Aber auch abgeschlossene Türen lassen sich relativ leicht aufhebeln, etwa mit einem Schraubenzieher. Bei alten Türen macht es deshalb Sinn, zusätzliche Schlösser anzubringen. Damit sie einen effektiven Schutz bieten, müssen die Schlösser massiv verschraubt und verankert sein. Für neue Gebäude bietet es sich an, gleich zu Beginn einbruchshemmende Türen einzubauen.

2. Fenster zu!

Fenster sollten bei Abwesenheit geschlossen bleiben. Wichtig: Gekippte Fenster gelten versicherungstechnisch als offene Fenster. Wie Türen werden Fenster bei einem Einbruch häufig aufgedrückt. Damit ein eingeschlagenes Fenster nicht von innen geöffnet werden kann, sollten die Fenstergriffe abschliessbar sein. Wenn ein Fenster ständig geöffnet bleiben muss, kann an der Mauer ein fest verschraubtes Fenstergitter angebracht werden.

3. Schätze einschliessen!

Wertsachen gehören auch daheim in einen Tresor. Den Tresor am besten fest im Mauerwerk verankern, ansonsten wird unter Umständen einfach der ganze Tresor gestohlen. Ein Schloss mit Zahlencode ist sicherer als ein Tresor mit Schloss. Ein Bankschliessfach ist ebenfalls eine mögliche Lösung.

4. Freundlich sein!

Und zwar zu den Nachbarinnen und Nachbarn. Je besser sich Nachbarn kennen, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gegenseitig auf das Haus oder die Wohnung aufpassen und merken, wenn etwas Verdächtiges passiert. Bei Ferienabwesenheit gegenseitig den Briefkasten leeren. Ein voller Briefkasten ist eine Einladung für Einbrecher.

5. Licht an!

Mit Zeitschaltuhren können unterschiedliche Zimmer zu unterschiedlichen Zeiten beleuchtet werden. Ein über längere Zeit unbeleuchtetes Haus signalisiert, dass niemand daheim ist. Ein Bewegungsmelder mit Schockbeleuchtung kann Einbrecher davon abhalten, sich einem Haus zu nähern. Damit ein Haus weniger einsehbar ist, sollten Vorhänge und Rollläden geschlossen bleiben.

6. Alarmanlage installieren!

Eine Alarmanlage meldet, wenn jemand versucht, in das Haus oder in die Wohnung einzudringen. Die Anlage wird an Türen und Fenstern befestigt. Mit einem Sicherheitskonzept kann verhindert werden, dass ein Fehlalarm ausgelöst wird, etwa durch ein Haustier.

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