Auszeichnung

Freiwilligenpreis: Zwei vorbildliche Fahrprojekte

Der Adlerbus in Frenkendorf chauffiert ältere Menschen umher. (Archivbild)

Der Adlerbus in Frenkendorf chauffiert ältere Menschen umher. (Archivbild)

Der Freiwilligenpreis geht an den Adlerbus in Frenkendorf und an den Oltinger Fahrdienst.

Zur Mittagszeit noch verteilte Regierungsrätin Kathrin Schweizer im Liestaler Stedtli Schöggeli und Dankeskarten. Am Abend übergab sie dann in Birsfelden den diesjährigen Baselbieter Freiwilligenpreis. Erstmals seit seiner Einführung 2013 wurden zwei Projekte ausgezeichnet.

Beide sorgen dank vieler Stunden ehrenamtlichen Einsatzes für mehr Mobilität von Menschen mit einem Handicap. In Frenkendorf ist dies der 2012 gegründete Adlerbus, der den Senioren im Dorf gute Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten bietet. Diese können sich jeweils am Dienstagnachmittag und Freitagmorgen vom Altersheim Eben-Ezer zum Dorfkern, zum Bahnhof und zu den lokalen Einkaufszentren chauffieren lassen. Ebenfalls 5000 Franken Preisgeld erhielt gestern Abend der Fahrdienst für wenig mobile Personen des Frauenvereins Oltingen. Dieser ist auf die Bedürfnisse von Einzelpersonen ausgerichtet, die sonst gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen zu Fahrgelegenheiten kämen.

Die Laudatio auf die beiden Siegerprojekte hielt Jury-Präsidentin Karin Bartels. Insgesamt wurden in diesem Jahr 13 Projekte für den Freiwilligenpreis eingereicht. Den Rahmen der Übergabefeier bildete der Freiwilligenapéro der Gemeinde Birsfelden.

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