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UNO-Menschenrechtsexperte Walter Kälin ist Ehrendoktor der Uni Basel

Der Völkerrechtsprofessor und Menschenrechtsexperte Walter Kälin hat die Ehrendoktorwürde der Universität Basel erhalten. Die Uni ehrt ihn für seine Arbeit zum Schutz von Flüchtlingen und Vertriebenen und sein Wirken in zentralen Organen der UNO.

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Walter Kälin bekommt von der Uni Basel den Ehrendoktor verliehen - für sein Engagement für die UNO.

Walter Kälin bekommt von der Uni Basel den Ehrendoktor verliehen - für sein Engagement für die UNO.

Keystone

Kälin erhielt den Ehrendoktortitel am Freitag am Dies academicus der Universität Basel. Der an der Universität Bern lehrende Kälin habe sein wissenschaftliches Leben den Grund- und Menschenrechten besonders der Flüchtlinge und Vertriebenen gewidmet, hielt die Juristische Fakultät in der Würdigung nebst anderem fest. Zudem war Kälin UNO-Gesandter und gehört dem UNO-Menschenrechtsausschuss an.

Zu Ehrendoktoren ernannt wurden auch der Basler Kunsthändler und Galerist Daniel Blaise Thorens, der Historiker Beat Rudolf Jenny und der spanische Musiker Jordi Savall, wie die Universität weiter mitteilte. Thorens wurde für die Unterstützung medizinischer Institutionen und notleidender Künstler, Jenny für die Edition der Korrespondenz des Basler Juristen Bonifacius Amerbach und Savall für seine Verdienste um Alte Musik ausgezeichnet.

Die Ehrendoktorwürde erhielten zudem der im Bereich der Pharma- und Naturforschung tätige Heinz H. Büscher, der Umweltarchäologe George Henry Willcox, der Ökonomie-Professor Andrew Oswald und die Psychologie-Professorin Susan T. Fiske. Insgesamt vergab die Universität Basel acht Ehrendoktortitel.

Mit einem Doktortitel ehrenhalber wollte zudem die Theologische Fakultät die Verdienste von Marianne Stauffacher um die Edition des Werks des Basler Kirchenhistorikers und Neutestamentlers Franz Overbeck würdigen. Marianne Stauffacher verstarb jedoch überraschend am 22. September.

Am Dies academicus verliehen die Fakultäten zudem eine Reihe von Preisen. Preisträger sind Benjamin Scheibehenne, Lucius Kratzert, Daniel Schaffner, Michael Thomas Dill, Rita Kesselring, Flavio Donato, Daniela Bianca Schäfer, Joe Kossowsky, Julia Friederike Sowislo und Marco Obrist. Stiftungs- oder Förderpreise erhielten Ina Habermann, Mirjam Jenny, Daniela Abgottspon und Anne-Valerie Burgener.