Basel-Stadt
Überbelegung: Straftäter warten auf psychiatrische Betreuung

Die forensische Abteilung hat ein Platzproblem. Der Kanton Basel-Stadt prüft nun eine psychiatrische Station in einem Gefängnis.

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Statt die psychiatrische Therapie zu beginnen, harren Straftäter in Gefängnissen wie dem Waaghof aus.

Statt die psychiatrische Therapie zu beginnen, harren Straftäter in Gefängnissen wie dem Waaghof aus.

bz

Die forensische Abteilung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) ist überbelegt. Wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet, betrug die Auslastung in der Forensik im vergangenen Jahr 105 Prozent, ein Jahr zuvor 107,5 Prozent.

Der Direktor der Forensisch-Psychiatrischen Klinik Marc Graf fordert daher Massnahmen. Wie ein Mediensprecher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements sagt, prüft der Kanton eine psychiatrische Station in einem Basler Gefängnis. Damit soll die vorübergehende psychiatrische Betreuung von Inhaftierten verbessert werden.

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