Regierungsrat
Neu für die Abfallsammlung zulässig: So geht es mit den Basler Unterflurcontainern weiter

In der aktuellen Verordnung ist eine Sammlung dieser Art nicht vorgesehen. Nun aber wird beim Thema Unterflurcontainer der nächste Schritt gemacht. Noch aber ist damit nicht alles getan.

Larissa Gassmann
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Hier ändert sich nichts: die bereits bestehenden Unterflurcontainer im Erlenmattquartier.

Hier ändert sich nichts: die bereits bestehenden Unterflurcontainer im Erlenmattquartier.

Nicole Nars-Zimmer

Aktuell bereitet das Basler Tiefbauamt das Pilotprojekt für die geplanten Unterflurcontainer im Bachlettenquartier vor. Bevor diese aber überhaupt zum Einsatz kommen können, fehlt ein entscheidender Punkt. So hat der Basler Regierungsrat die Verordnung über Abfallsammlungen entsprechend ergänzt, wie es in einer heute verschickten Mitteilung heisst. Somit gelten nun auch Unterflurcontainer als zulässige Gebinde für die Abfallsammlung.

Wie Daniel Hofer, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, auf Anfrage mitteilt, wird dadurch die Voraussetzung für den geplanten Pilotversuch geschaffen. «In der aktuellen Verordnung ist eine Sammlung dieser Art noch nicht vorgesehen», sagt Hofer.

Derzeit sind 89 Einsprachen hängig

Für die bereits bestehenden Container im Erlenmattquartier ändere sich derweil nichts. Sie befinden sich auf Privatparzellen und nicht auf öffentlichem Grund. Auch die Ausgangslage im Bachlettenquartier bleibt an sich nach wie vor gleich. So werden die hängigen Einsprachen derzeit bearbeitet, so Hofer. Wie die bz bereits Anfang März berichtete, handelt es sich dabei um 89 an der Zahl.

Zum genauen Inhalt der Einwendungen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft gegeben werden. «Zum Teil sind es Vorbehalte zu den Standorten oder zu befürchteten Beeinträchtigungen», wie Hofer damals berichtete. Um die Einsprachen beantworten zu können, werden Lärmuntersuchungen durchgeführt, im Sommer ist wiederum ein Geruchstest geplant. Aufgrund des laufenden Verfahrens sind auch hier keine genauen Details bekannt. Geplant sind insgesamt 29 Standorte, die auf sechs Teilgebiete aufgeteilt wurden. Gesammelt werden sollen dort auch biologische Abfälle und weitere Abfallarten.