Basel-Stadt
Mit diesen Plastik-Pissoirs sagt Basel-Stadt Wildpinklern den Kampf an

Das Tiefbauamt versucht diesen Sommer das wilde Urinieren durch zusätzliche mobile Pissoirs einzudämmen. Die neuen Pissoirs werden morgen in Betrieb genommen. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um bereits vorab einen Blick auf die ungewöhnlichen Einrichtungen zu werfen.

Drucken
Mit diesen mobilen Pissoirs wollen die Baselbieter gegen Wildpinkler vorgehen.
4 Bilder
Die neuen Plastik-Pissoirs: So wollen die Basler Wildpinkeln verhindern
Wie am Openair: Die Pissoirs sind vollständig aus Plastik...
...und müssen regelmässig geleert werden.

Mit diesen mobilen Pissoirs wollen die Baselbieter gegen Wildpinkler vorgehen.

Zur Verfügung gestellt

Als Pissoir-Standorte seien durch die Unsitte des Wildurinierens speziell stark belastete Orte wie der Obere Rheinweg, der Barfüsserplatz auf der Seite des Stadtcasinos, ein Platz in der De Wette-Strasse und der Theaterplatz bei der Serra Plastik vorgesehen. Die Inbetriebnahme der mobilen Pissors ist diesen Freitag vorgesehen, wie der Kanton Basel-Stadt heute mitteilt. Im Herbst dieses Jahres wird Bilanz gezogen und das weitere Vorgehen für die folgenden Jahre geplant.

Zunehmendes Problem

Die Unsitte des wilden Urinierens in dunkle Ecken des öffentlichen Raums und in Grünanlagen insbesondere nach feuchtfröhlichen Gelagen werde in Basel in zunehmendem Masse zu einem Problem, heisst es in der Mitteilung. Klagen von Anwohnern, Hausbesitzern und Restaurants über das Wildurinieren in der Stadt häuften sich. Die Anwohnerschaft am Kleinbasler Rheinufer, Restaurants auf beiden Seiten der Barfüsserkirche, das Historische Museum, die Basler Theater und weitere Betroffene litten unter dieser Situation.

Der Pilotversuch sei explizit als Versuchsstandort zu bezeichnen. Das Tiefbauamt sei sich bewusst, dass allfällige definitive Lösungen gestalterisch höheren Ansprüchen genügen müssten. (les)

Aktuelle Nachrichten